Amberg
15.03.2020 - 16:17 Uhr

Wegen Coronavirus: Amberg braucht 45 neue Wahlhelfer

In erster Linie musste Ambergs Wahlleiter Martin Schafbauer in den vergangenen Tagen eines sein: spontan und flexibel. Wegen des Coronavirus braucht er fünf neue Wahllokale - und 45 neue Helfer.

Stefan Hammer (rechts) und Jürgen Schröther (links daneben) sind zwei von insgesamt rund 500 Amberger Wahlhelfern. Für 45 von ihnen musste Wahlleiter Martin Schafbauer wegen des Coronavirus kurzfristig Ersatz finden. Bild: tk
Stefan Hammer (rechts) und Jürgen Schröther (links daneben) sind zwei von insgesamt rund 500 Amberger Wahlhelfern. Für 45 von ihnen musste Wahlleiter Martin Schafbauer wegen des Coronavirus kurzfristig Ersatz finden.

Wegen des Coronavirus und den damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen waren fünf der 51 Wahlbezirke nicht mehr geeignet: Klinikum St. Marien, Bürgerspital, Heilig-Geist-Stift I und II sowie das Wallmenich-Haus. Ersatz fand Schafbauer in der Krankenpflegeschule, im alten Kompaniegebäude neben der Montessorischule, im Rot-Kreuz-Haus und in der ehemaligen Grammer-Zentrale. Die Namen der Stimmbezirke bleiben aber gleich.

Amberg15.03.2020

Doch damit nicht genug: Schafbauer musste kurzfristig auch Lösungen für 45 der etwa 500 Wahlhelfer finden, die aus unterschiedlichen Motivationen heraus auf ihre Aufgabe verzichteten: "Wegen einer Vorerkrankung zum Beispiel oder einer Schwangerschaft. Alles nachvollziehbare Gründe", sagt Schafbauer, der in Zeiten des Coronavirus keinen Helfer mit Schnupfen oder Husten präsentieren wollte - auch ohne Diagnose oder Verdachtsfall. Letztlich sei aber das personelle Wechselspiel gut ausgegangen: "Wir haben immer einen gewissen personellen Ersatz in petto."

 
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