20.10.2021 - 16:12 Uhr
AmbergOberpfalz

Willmannsschule hat jetzt Spielekisten für aktive Pausen

Sport, Spiel, Spannung und Spaß liefern die „Pausenhofkisten“ mit vielen Spielgeräten: Das sonderpädagogische Förderzentrums Willmannschule hat diese von der Stadt bekommen – für "aktive Pausen".

Mit einem fetzigen Tanz begleiteten die Erstklässler der Willmannsschule die Übergabe der Pausenhofkisten.
von Adele SchützProfil

Norbert Knauer, Leiter der Willmannschule, freute sich sichtlich über die Pausenhofkisten mit gezielt für unterschiedliche Altersgruppen ausgewählten Spielgeräten. Er berichtete, dass die ersten Kinder bereits um 7 Uhr in die Schule kommen und sich dann bis zum Unterrichtsbeginn eine Stunde beschäftigten müssten. Auch nach dem Unterricht, um 15 Uhr, hätten die Fahrschüler Wartezeiten, bis ihre Busse fahren.

Schulleitung und Lehrer seien darauf bedacht, dass die Kinder diese Zeiten aktiv und sinnvoll verbringen. „Aus Erfahrung wissen wir, dass aktive Pausen mit Spiel und sportlicher Bewegung, in denen die Kinder körperlich und geistig gefordert sind, deren Entwicklung maßgeblich positiv beeinflussen. Sportliche und spielerische Bewegung fördern die Konzentration sowie die Kreativität, verbessern deren soziales Miteinander, so dass es weniger Streit gibt und die Sachbeschädigungen an der Schule nachweislich weniger geworden sind“, sagte Knauer. Er dankte der Stadt und SPD-Stadtratsfraktionsvorsitzender Birgit Fruth als Initiatorin der Spielekisten. „Schule ist mehr als Lernen, Schule soll auch Spaß machen“, bemerkt Oberbürgermeister Michael Cerny. Schulen hätten im Stadtrat oberste Priorität, denn die Stadt profitiere von der guten Bildung und Entwicklung ihrer jüngsten Bürger. Amberg werde die Grundschulen in ihrer Trägerschaft mit insgesamt 82 Pausenhofkisten ausstatten.

Schulleiter Knauer brachte auch das 100-jährige Bestehen der Willmannschule (heute: Sonderpädagogisches Förderzentrum) zur Sprache: „Auf Beschluss des Amberger Stadtrats wurde am 1. Januar 1920 je eine Hilfsschulklasse in der Luitpoldschule und in der Max-Josef-Schule eingerichtet, die sich bis heute zu einem sonderpädagogischen Beratungs- und Kompetenzzentrum sowie einem alternativen Lernort zur allgemeinen Schule entwickelt hat." Hier würden derzeit in 15 Klassen rund 200 Schüler unterrichtet, 80 davon nehmen das Ganztagsangebot wahr. Die mobilen Dienste der Einrichtung unterstützen Kindergärten und allgemeine Schulen in der Inklusion von Schülern mit sonderpädagogischen Förderbedarf. Die Schulvorbereitende Einrichtung in der Luitpoldhöhe umfasst 4 Gruppen mit über 40 Kindern. Dringend nötig sei eine Generalsanierung der Schule, die erhebliche bauliche und brandschutztechnische Mängel habe.

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Amberg
Oberbürgemeister Michael Cerny, SPD-Stadtratsfraktionsvorsitzende Birgit Fruth, der Leiter des städtische Schul- und Sportamts,Bernhard Scheidig (von links) und Schulreferent Fabian Kern (rechts) übergaben dem Leiter der Willmannsschule, Norbert Knauer (Dritter von rechts) in Anwesenheit der Elternbeiratsvorsitzenden Stephanie Wagner (Zweite von rechts) zwei Pausenhofkisten.

 

 

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