10.09.2019 - 17:56 Uhr
AmbergOberpfalz

Zweckverband stockt E-Auto-Flotte auf

Anmelden, buchen, losfahren: Aufgrund der hohen Nachfrage in Sachen E-Carsharing stockt der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz (ZV KVS) sein Angebot in Amberg auf – von zwei auf vier Fahrzeuge. Und die Stadt freut sich mit.

Für das Foto kam der BMW i3 mal am Rathaus vorbei (von links): Sandra Schmidt, die Geschäftsführerin des ZV KVS, Klimaschutzmanagerin Corinna Loewert, Umweltreferent Bernhard Mitko und Simone Reinhardt, die stellvertretende Geschäftsführerin des ZV KVS.
von Externer BeitragProfil

Ende März ging das E-Carsharing-Projekt des ZV KVS und der Stadt Amberg mit zwei standortbasierten Elektroautos an den Start. Seither stehen den Bürgern ein Renault ZOE am Liebengrabenweg 1, dem Standort des ZV KVS, und ein BMW i3 im Parkdeck an der Kräuterwiese zur Verfügung.

350-mal gebucht

Ein Angebot, das großen Zuspruch findet: „Von Anfang April bis Ende August wurden die E-Fahrzeuge insgesamt 350 Mal gebucht und waren knapp 40 000 Kilometer unterwegs“, zieht Sandra Schmidt, kommissarische Geschäftsführerin des ZV KVS, Bilanz und ergänzt: „Die Nachfrage wächst stetig, je mehr Leute von unserem E-Carsharing wissen.“ Das zeigen auch die Zahlen: Im Juni war der Renault beispielsweise zu 59 Prozent ausgelastet, der BMW zu 69 Prozent.

19 Euro pro Tag

Aufgrund dieses hohen Zuspruchs entschied sich der Zweckverband jetzt kurzerhand für ein drittes und ein viertes E-Carsharing-Fahrzeug: Am Liebengrabenweg kann nun ein BMW i3 mit einer Reichweite von bis 300 Kilometern ausgeliehen werden, an der Kräuterwiese ein zusätzlicher Renault ZOE – ebenfalls für die Gebühr von 3,99 Euro pro Stunde beziehungsweise 19 Euro am Tag.

Über diese erfolgreiche Entwicklung freut sich auch Bernhard Mitko, der Umweltreferent der Stadt, der sich für die schnelle Umsetzung des Projekts engagiert hat: „Die Stadt Amberg unterstützt den Zweckverband gerne bei diesem Projekt und hat deshalb das Abstellen des zweiten E-Carsharing-Fahrzeugs an der Kräuterwiese ermöglicht. Schließlich ist ein gutes lokales Mobilitätsangebot das A und O, um unseren Bürgern auch künftig attraktive Lebensbedingungen zu gewährleisten. Und außerdem freuen wir uns über jedes Fahrzeug, das keine Schadstoffe ausstößt und leise fährt.“

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