04.07.2021 - 09:00 Uhr
AmbergOberpfalz

Zwei "Urgesteine" des BRK gehen in Ruhestand

Nach 62 beziehungsweise 63 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit beim BRK-Blutspendedienst gingen Marga Schlosser und Ursula Rähr nun in Ruhestand. Ihnen gebührt Dank und Respekt.

Nach 62 beziehungsweise 63 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit gingen Marga Schlosser (Bildmitte) und Ursula Rähr (Zweite von rechts) in den „Unruhestand“. Dafür dankten BRK-Kreisvorsitzender Gerd Fleischmann (links) und BRK-Geschäftsführer Sebastian Schaller (rechts). Nachfolgerin von Ursula Rähr ist Elfriede Auer (Zweite von links).
von uscProfil

Mit einem für Ehrenamtliche seltenen Jubiläum geht die langjährige Leiterin im Blutspendedienst, Ursula Rähr, in den Ruhestand. 63 Jahre stellte sie sich in verschiedenen Funktionen in den Dienst des Roten Kreuzes. BRK-Geschäftsführer Sebastian Schaller nannte sie deshalb „ein Urgestein“ im BRK. Verabschiedet wurde auch Helferin Marga Schlosser nach 62-jährigem Einsatz.

Im Kreise ihres früheren Teams würdigten ihre langjährige Kollegin Annelies Leitl, BRK-Geschäftsführer Sebastian Schaller und BRK-Kreisvorsitzender Gerd Geismann Rährs Lebensleistung im BRK. In seiner Laudation blickte Schaller zurück ins Jahr 1958, als Rähr am 20. Februar aktives Mitglied im BRK wurde. Ihr Engagement im Roten Kreuz war vielfältig, wie Schaller in Erinnerung brachte. Demnach war sie viele Jahr lang Leiterin der Frauenbereitschaft, bis 1989, also auch in einer Zeit, als es beim Roten Kreuz noch Geschlechtertrennung bei den Ehrenamtlichen gab.

Wie Schaller weiter ausführte, sorgte Rähr als Erste-Hilfe-Ausbilderin dafür, dass Ersthelfer tätig werden konnten ehe der BRK-Rettungswagen eintraf. Schaller erwähnte auch, dass Rähr im Notfall oft zur Stelle war und Sanitätsdienste unter anderem im Stadttheater, beim Bergfest und auf der Dult organisierte.

Ab 2010, nach damals immerhin schon 52 Jahren im aktiven Dienst des BRK, so Schaller, wandte sich Rähr einem neuen Betätigungsfeld zu, der Organisation des Blutspendedienstes. Ihr schlagkräftiges Team, so Schaller, versorgt heute in der Regel deutlich über 200 Spender pro Blutspendetermin, ehrenamtlich und unentgeltlich. Nach ihren unglaublichen 63 Jahren aktiven Dienstes war es Schaller eine Ehre, Rähr in den Ruhestand zu verabschieden.

Schaller: „Es war mir eine Ehre, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Und ich hoffe, meine Kolleginnen, Kollegen und ich können ihrem Vermächtnis gerecht werden“. Er nannte sie abschließend eine der verdientesten Persönlichkeiten im BRK-Kreisverband. Dessen Dank wiederum übermittelte Vorsitzender Gerd Geismann. Rähr habe viel getan, um Anderen beizustehen, wo Not am Mann oder Frau war.

Fast ebenso lange wie Rähr, nämlich 62 Jahre, engagierte sich Marga Schlosser ehrenamtlich im Roten Kreuz, vor allem im Blutspendedienst. Auch ihr galt der Dank von Ursula Rähr. Beide versicherten, im „Unruhestand“ weiterhin die ehrenamtliche Arbeit im BRK zu unterstützen.

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