15.04.2021 - 13:58 Uhr
AmmerthalOberpfalz

Bis Ende 2024 soll ganz Ammerthal am Glasfasernetz sein

Bürgermeister Anton Peter (links) und Firmenchef Markus Jobst begutachten den Verteilerkasten an der Ecke Weinberg/Amberger Straße in Ammerthal.
von Autor OEProfil

"Wir sind auf einem guten Weg", stellt Bürgermeister Anton Peter fest. Er rechne damit, dass bis Ende 2024 die Gemeinde Ammerthal mitsamt den umliegenden Ortschaften an das Glasfasernetz angeschlossen ist.

Der Ammerthaler Bürgermeister erinnert: Im August 2020 wurde die Breitbandberatung Bayern für den Einstieg in die Bayerische Gigabitförderung mit der Markterkundungsphase und der Bitratenanalyse beauftragt. Von September bis November 2020 wurde die Markterkundung mit Bestandsaufnahmen sowie Adressabstimmung mit dem Vermessungsamt vorbereitet. Im Januar dieses Jahres endete die Frist für die Markterkundung, im Februar wurden deren Ergebnisse und die kommerzielle Analyse vorgestellt. Im März beschloss der Gemeinderat den Einstieg in das Auswahlverfahren gemäß der bayerischen Gigabitrichtlinie.

Die Markterkundung ergab laut Bürgermeister, dass die Firma Jobst als einziger Netzbetreiber einen eigenwirtschaftlichen Ausbau angemeldet hat. Der betreffe rund 250 Adressen in Ammerthal inklusive das geplante Baugebiet Kreuzäcker. Die Firma Jobst habe nun drei Jahre Zeit, um den Ausbau zu beenden. Das Unternehmen signalisierte, den Ausbau noch heuer zu beginnen, damit die benötigten Glasfaserleitungen bis Ende des Jahres in Ammerthal vorliegen. Danach werden die Anschlüsse bis in die Häuser erstellt. Dies sei, wie Peter erklärte, nach den Gigabitrichtlinien auch für den eigenwirtschaftlichen Ausbau eine Rahmenbedingung. Nach Anschluss der Glasfaserleitungen an die Verteilerkästen sollen die Bürger bereits enorme Verbesserungen bei den Internetverbindungen feststellen können. Der noch verbleibende Rest der Adressen geht in den kommenden Wochen in eine Ausschreibung für die Förderung. Hier können sich wieder alle Netzbetreiber bewerben und ein Angebot abgeben.

Die Gemeinde Ammerthal, so versprach der Bürgermeister, werde alles dafür tun, damit bis Ende des Jahres der Auftrag erteilt und der Vertrag unterzeichnet ist. Dies sei aber abhängig von der Genehmigung durch die bayerische Staatsregierung. "Wir sind bei den ersten Förderanträgen dabei", erklärte Peter, "und hoffen, dass die Genehmigung nicht lange dauert."

 

 

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