10.03.2020 - 15:09 Uhr
Asbach bei SchwarzenfeldOberpfalz

60.000 Euro sollen in Wasserversorgung investiert werden

Die Rohrbrüche des Leitungsnetzes zur Wasserversorgung der Pretzabrucker Gruppe häufen sich. Handlungsbedarf ist dringend erforderlich. Der Haushaltsplan 2020 sieht eine sechsstellige Investitionssumme im oberen Bereich vor.

Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Pretzabrucker Gruppe beschaffte als Ersatzfahrzeug einen Mercedes –Benz Sprinter zum Preis von 38.085 Euro netto. Pfarrvikar Joseph Kokkoth (Mitte) erteilte im Beisein von Leiter der Bauverwaltung der VG Schwarzenfeld, Gerhard Brunner, und Vorsitzenden Bürgermeister Hans Gradl (von links) sowie den beiden Wasserwarten Richard Setzer und Jürgen Obendorfer (von rechts) den kirchlichen Segen
von Herbert RohrwildProfil

In der Aprilsitzung 2019 beschloss der Zweckverband der Pretzabrucker Gruppe die Ersatzbeschaffung eines Betriebsfahrzeuges. Als wirtschaftlichster Bieter lieferte das Autohaus Widmann in Wackersdorf den Mercedes-Benz Sprinter 316 CD I als Kastenwagen zum Preis von 38 085 Euro netto, informierte Bürgermeister Hans Gradl von der Gemeinde Schwarzach bei der jüngsten Sitzung. Das Altfahrzeug ging zum Preis von 3 500 Euro brutto in Zahlung. Für die Fahrzeugeinrichtung erhielt die Firma Steiko zum Angebotsbetrag von 9 900 Euro den Zuschlag.

Seit der Novembersitzung 2019 behoben die beiden Wasserwarte Jürgen Obendorfer und Richard Setzer sechs Rohrbrüche, berichtete Gradl. Die Gusswasserleitung der Asbacher Straße in Lindenlohe erforderte die Behebung von vier schwierigen Schadensfällen. Für den mittelfristigen Austausch sind im Haushaltsplan Planungsleistungen veranschlagt. Eine taubeneigroße Leckage in der Zubringerleitung auf dem Aufbereitungsgelände in Asbach verursachte eine größere Menge an Trinkwasserverlust. Fotos verdeutlichten bei allen Brüchen den schlechten Rohrzustand.

Die Berufsgenossenschaft Energie, Textil, Elektro, Medienerzeugnisse und der kommunale Unfallversicherungsverband nahmen die Wasserversorgungsanlage unter die Lupe. Das Ergebnis wurde nun besprochen. Ferner wurden die Wasseraufbereitung, das Pumpenhaus und die Werkstatt sowie die Tiefbrunnen, das Pumpenhaus Altendorf sowie die Hochbehälter Altfalter (alt und neu) und Dürnersdorf besichtigt. Der Leiter der Bauverwaltung der VG Schwarzenfeld, Gerhard Brunner, erläuterte mit Hilfe von Bildmaterial die Feststellungen und ging auf die Beanstandungen im Sicherheitsbereich, die fehlende Dokumentation der Gefährdundungsbeurteilung und die festgestellten Sicherheitsmängel ein. Die Beseitigung muss zum 1. April 2020 abgeschlossen sein.

Ingrid Dierig-Stelzl, Fachkraft für Arbeitssicherheit, stellte in zwei anschließenden Beratungsgesprächen Arbeitssicherheits-Mängel in der Aufbereitungsanlage, den Brunnen und den technischen Anlagen im Versorgungsnetz fest. Für die erforderlichen Maßnahmen werden im Haushaltsplan die Mittel mit den voraussichtlichen Kosten von 59.400 Euro vorgesehen.

Der Jahresabschluss 2018 wird mit der Bilanzsumme von 2.723.393 Euro und dem Jahresverlust von 108.366 Euro festgelegt. Die Eigenkapitalquote lag Ende 2018 bei 97,6 Prozent, da keine langfristigen Schulden vorlagen.

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