Eine große Zahl von Kindern und Erwachsenen hatte in der Fastenzeit in einem Waldstück zwischen Aschach und Raigering auf eine ganz persönliche Weise den Leidensweg Christi nachvollzogen. Die Gläubigen taten das auf einem vom Familienkreis des Pfarrgemeinderats Aschach-Raigering gestalteten Kreuzweg. Der Corona-Pandemie geschuldet, waren die 14 Stationen mit viel Mühe und Zeit in der freien Natur gestaltet worden
Umso tragischer nun, dass die von Firmlingen und Kommunionkindern gefertigten Schilder mit Bildern und Texten kurz vor der Wiederabnahme von Unbekannten zerstört wurden. Lediglich die Tafeln im Dorfbereich von Aschach und die erste Station blieben unbeschadet, offensichtlich weil diese vom Wohngebiet aus gut einsehbar sind. Für alle Beteiligten ist es sehr enttäuschend, dass ein Einzelner – oder waren es mehrere Täter? – das Projekt mutwillig zerstört haben. Da der Kreuzweg sowohl mit den zuständigen Gremien der Pfarrei als auch dem Forstamt abgestimmt und genehmigt war, geschah dieses Entfernen unrechtmäßig. So können die Bilder der einzelnen Stationen nicht mehr an ihre Urheber zurückgegeben werden. Ebenso stellt es diese Tat in Frage, ob das Projekt im nächsten Jahr wiederholt wird.
Die Pfarrgemeinderatssprecherinnen Kerstin Püschl und Julia Feiler verweisen in diesem Zusammenhang darauf, dass es bereits bei der Aktion „Aschacher Adventsgeschichtenwald“ im vergangenen Jahr, die von den Familien sehr gut angenommen worden war, ebenfalls zu Beschädigungen gekommen war. In beiden Projekten habe man viel Zeit und Arbeit investiert, deren Ergebnis Einzelne eigenmächtig zerstört hätten. Der Pfarrgemeinderat bittet, die Beobachtung derartiger Vorkommnisse im Pfarramt zu melden.













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