Seit der Zeit um 1626 wird im Gebiet um Aschach der heilige Donatus verehrt. Die Gläubigen hofften damals auf die Fürbitte des Heiligen – bis zum heutigen Tag gilt der Heilige im Ort als Beschützer vor Blitzschlag und Unwetter. Traditionell feiern die Aschacher zu Ehren des Schutzheiligen alljährlich am dritten Sonntag im Juli ihr „Donatifest“. Wegen Corona fällt es heuer erneut aus. Bereits im zweiten Jahr in Folge muss wegen den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf den weltlichen Teil verzichtet werden.
Bei entsprechender Witterung soll aber am Sonntag, 18. Juli, um 9.45 Uhr ein Gottesdienst im Freien an der Donatuskapelle stattfinden. Anschließend wird Pfarrer Eduard Kroher die auf dem nahegelegenen Bolzplatz ab-gestellten Fahrzeuge segnen. Für einen kleinen Ersatz für das gemütliche Beisammensein unter den Bäumen sorgt der Pfarrgemeinderat Aschach-Raigering mit seinen beiden Sprecherinnen Kerstin Püschl und Cornelia Walz: Sie bieten den Gottesdienstbesuchern auf ihrem Nachhauseweg beim „Burschenstodl“ selbst gebackenen Kuchen und Bratwürste vom Rost zum Mitnehmen an.
Der Erlös des Kuchenverkaufs kommt wieder Schwester Monika Kopf aus Aschach für ihre Arbeit in Brasilien zugute. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Bratwürste fließt in die Innenrestaurierung der Donatuskapelle. Pfarrer Eduard Kroher verweist darauf, dass die derzeit gültigen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden müssen.













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