Aschach bei Freudenberg
24.10.2018 - 15:43 Uhr

Maximilian Ostermann stellt in Aschach aus

Er beschreibt es so: "Das Bild fordert, was es will". Maler Maximilian Ostermann (Nürnberg) zeigt seine Arbeiten in der Galerie Gräfenhahn in Aschach - noch bis Sonntag, 18. November, jeweils am Freitag und Sonntag von 16 bis 20 Uhr.

Vernissage mit Maler Maximilian Ostermann und Laura Gräfenhahn (Bildmitte). Bild: sche
Vernissage mit Maler Maximilian Ostermann und Laura Gräfenhahn (Bildmitte).

Auf reges Interesse vieler Kunstliebhaber stieß die Vernissage, bei der der Künstler auch über seinen beruflichen, mit etlichen Preisen honorierten Werdegang plauderte.

1959 in Neukirchen geboren, studierte er in der Kunstakademie der Künste in Nürnberg bei Professor Günter Dollhopf. Seit seinem Abschluss 1982 ist er freischaffender Künstler. Obwohl er vom realistischen Zeichnen kommt, liegt der Schwerpunkt seiner Arbeit auf der Malerei. Viele seiner Arbeiten, vor allem die See- und Meeresbilder, sind wie von einem zarten Schleier überdeckt, ein wenig matt und irgendwie zauberhaft. Das liegt an Ostermanns Technik: Er baut seine Bilder aus mehreren, übereinander liegenden, dünnen Farblasurschichten auf. Diese verleihen den Motiven eine besondere Tiefe. Ostermann beteuerte, dass er sich vorwiegend von der Natur oder von bestehenden Motiven inspirieren lässt. Dabei sauge er ausschließlich augenblickliche Stimmungen auf, die sich beim Malen verselbstständigen.

In den zurückliegenden Jahrzehnten habe er auch Entwicklungen durchlebt. Hatte er früher fast nur realistisch mit Bleistift gezeichnet, widmet er sich heute der Malerei. Auch hier bedient er sich einer realistischen Technik bis hin zur Augentäuschung: Die Stimmung hat stets Vorrang vor dem Realismus.

"Tango" - das Gemälde eines unsichtbaren Liebespaares: Während eine Nachtischlampe das Bild dominiert, erkennt man erst beim zweiten Hinschauen im Hintergrund den Schatten einer Frau und eines Mannes. Bild: sche
"Tango" - das Gemälde eines unsichtbaren Liebespaares: Während eine Nachtischlampe das Bild dominiert, erkennt man erst beim zweiten Hinschauen im Hintergrund den Schatten einer Frau und eines Mannes.
 
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