Aschach bei Freudenberg
08.06.2021 - 11:33 Uhr

Unfallträchtige Kreuzung bei Aschach entschärfen

Der Bau- und Planungsausschuss des Kreistages Amberg-Sulzbach folgt einem Antrag von Freudenbergs Bürgermeister Alwin Märkl. Es geht um den Ausbau der Einmündung AS 30 nach Aschach. Sie soll in insgesamt zwei Abschnitten ausgebaut werden.

Bürgermeister Alwin Märkl (rechts) ist bei einem Ortstermin mit (von links) Kreisrätin Barbara Gerl (CSU), Christian Drexler (CSU-Ortsvorsitzender Aschach) und Daniel Müller (CSU-Ortsvorsitzender Raigering) zuversichtlich, nun eine schnellere Entschärfung der unfallträchtigen Abzweigung AS 30 nach Aschach.erwarten zu dürfen. Bild: sche
Bürgermeister Alwin Märkl (rechts) ist bei einem Ortstermin mit (von links) Kreisrätin Barbara Gerl (CSU), Christian Drexler (CSU-Ortsvorsitzender Aschach) und Daniel Müller (CSU-Ortsvorsitzender Raigering) zuversichtlich, nun eine schnellere Entschärfung der unfallträchtigen Abzweigung AS 30 nach Aschach.erwarten zu dürfen.

Ein schwerer Unfall Ende April mit drei Schwer- und zwei Leichtverletzten auf der AS 30 bei Aschach veranlasste Freudenbergs Bürgermeister Alwin Märkl im Kreistag auf einen dringlichen vorgezogenen Umbau der unfallträchtigen Straßenstelle hinzuweisen. Die Abzweigung nach Aschach sollte mit einer Abbiegespur versehen und als T-Einmündung umgebaut werden. Ein möglicher Lösungsvorschlag, der bei Gesprächen mit der zuständigen Verkehrsbehörde und der Polizei bereits des Öfteren diskutiert wurde.

Mehrere Tausend Autos am Tag

Die Kreisstraße AS 30 erfüllt eine wichtige Verbindungsfunktion von der Landkreisgrenze zur Stadt Amberg. Diese dient in nördlicher Richtung bis zur Einmündung in die Staatsstraße St 2238 als Hauptzubringer zum Industriegebiet Nord bei Immenstetten, was durch die sehr starke Frequentierung mit einem durchschnittlichen täglichen Verkehr von 5777 Autos und einem durchschnittlichen täglichen Schwerlastverkehr von 321 Lastwagen im täglichen Betrieb bestätigt wird. Die bestehende Fahrbahnbreite von sechs Meter ist für dieses Verkehrsaufkommen zu gering und kann keinen sicheren Verkehrsablauf gewährleisten.

Seit September 2018 wurden von der Polizeiinspektion Amberg bei der Abzweigung nach Aschach sieben Unfälle, davon sechs mit zum Teil schwerverletzten Personen registriert. Dabei sind Wildunfälle und Unfälle im sogenannten Kurzaufnahmeverfahren nicht berücksichtigt.

Der Bau- und Planungsausschuss des Kreistages stimmte bereits in seiner Februarsitzung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf der AS 30 einer Fahrbahnverbreiterung in zwei Bauabschnitten zu. In einem ersten Bauabschnitt (BA) soll der Bereich von Immenstetten bis zur Einmündung ins Industriegebiet Nord ausgebaut werden. Im anschließenden Bauabschnitt zwei ist der Ausbau bis zur Einmündung nach Aschach vorgesehen, bei der Märkls Antrag berücksichtigt werden soll.

Gegen einen Kreisverkehr

Dem stimmte auch Matthias Kolb vom Landratsamt zu. "Aufgrund der äußerst ungünstigen spitzwinkligen Einmündung kommt es an dieser Stelle trotz zahlreicher Maßnahmen wie Geschwindigkeitsbeschränkungen, Markierungen und Beschilderungen immer wieder zu Unfällen", so die Einschätzung des Tiefbauleiters.

Ein weiterer Vorschlag aus der Runde des Ausschusses, an jener unfallträchtigen Verkehrsstelle einen Kreisverkehr einzurichten, fand letztlich im Gremium keine Zustimmung. Neben höheren Kosten und größerer Flächenverbrauch müsste dabei auch der Verkehrsfluss der beiden Verkehrsadern berücksichtigt werden Die AS 30 weise einen viel stärkeren Verkehr auf als die Josef-Geiger-Straße nach Aschach. Weiterhin würde ein Kreisverkehr den Verkehr auf der Kreisstraße zu stark einbremsen und dadurch Rückstaus mit sich bringen.

Aktualisiert
Amberg26.04.2021
 
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