Update 26.04.2021 - 14:13 Uhr
AmbergOberpfalz

Wieder kracht es auf der AS 30 bei Aschach

Erneut ist es am Montagmorgen auf der AS30 zwischen Immenstetten und Raigering zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Und wieder liegt die Unfallstelle an der Abzweigung nach Aschach. Die Unfallursache ist noch immer unklar.

Erneut ist es am Montagmorgen auf der AM30 zwischen Immenstetten und Raigering zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Der in Nürnberg stationierte Rettungshubschrauber Christoph 27 flog einen Schwerverletzten in die Klinik.
von Andreas Ascherl Kontakt Profil

Warum die beiden Fahrzeuge am Montag kurz vor 8 Uhr auf der AS 30 zwischen Immenstetten und Raigering an der Abzweigung nach Aschach kollidiert sind, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. "Die Polizei leitete unter Hinzunahme eines Unfallsachverständigen weitere Ermittlungen ein", heißt es dazu im Polizeibericht. Wie Polizei und Freiwillige Feuerwehr übereinstimmend mitteilen, forderte dieser Zusammenstoß drei Schwer- und zwei Leichtverletzte, ein Verletzter musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

Notorischer Unfallschwerpunkt

Die zunächst relativ flach nach oben verlaufende Abzweigung nach Aschach ist ein notorischer Unfallschwerpunkt, der möglichst bald mit hohem Aufwand umgebaut werden soll. Immer wieder kracht es hier. So auch am Montag gegen 7.45 Uhr, als zwei Fahrzeuge im Begegnungsverkehr zusammengestoßen sind. Kreisbrandmeister Armin Daubenmerkl, der vor Ort die Einsatzleitung hatte, konnte auch am späten Vormittag zur Unfallursache nichts sagen. "Ich kann wirklich nur spekulieren", verwies er auf die Polizei, die aber ebenfalls noch keine gesicherten Erkenntnisse hat.

Nach Angaben der Polizei konnten die Insassen des einen Fahrzeugs von einer Ersthelferin aus dem Pkw geleitet und auch erstversorgt werden. Der Fahrer des zweiten Unfallwagens war jedoch eingeklemmt und musste er von der Feuerwehr aus dem Auto geschnitten werden. Auch seine beiden Mitfahrer befreiten die Retter der Feuerwehr aus dem Fahrzeug.

Mit Rettungsspreizern gearbeitet

Wie Armin Daubenmerkl erläutert, standen die Fahrzeuge, im Frontbereich stark beschädigt, nach der Kollision etwa drei Meter auseinander. Wegen der großen Deformationen musste die Feuerwehr mit zwei Rettungsspreizern arbeiten, um die Insassen aus dem einen Fahrzeug bergen zu können. Bei dem Auto wurde unter anderem der Vorderbau weggestemmt, um den Rettern einen besseren Zugang zu ermöglichen. Nach aktuellen Erkenntnissen sind drei Insassen schwer, aber nicht lebensgefährlich, verletzt, zwei erlitten leichtere Verletzungen.

Über 50 Feuerwehrleute der Feuerwehren Raigering, Ammersricht, Aschach, Immenstetten, Freudenberg-Wutschdorf und Kümmersbruck waren vor Ort im Einsatz. Dazu kam der First Responder der Feuerwehr. Rettungshubschrauber Christoph 27 flog einen der Schwerverletzten ins Krankenhaus. Auch das BRK war mit einem Großaufgebot an Rettern und Notärzten an der Einsatzstelle, um die Verletzten zu versorgen. Über die Höhe des Sachschadens liegen aktuell noch keine Erkenntnisse vor. Die Kreisstraße musste im Bereich der Einmündung nach Aschach für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Erst in November passierte an der gleichen Stelle ein schwerer Unfall

Raigering bei Amberg

 

 

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