09.07.2018 - 15:55 Uhr
Aschach bei FreudenbergOberpfalz

Ein Name für jedes Haus

Vom Riesenweber bis zum Mauerschneider: In der Gemeinde Freudenberg leben die alten Hausnamen wieder auf. An 20 alteingesessenen Anwesen werden demnächst Schilder hängen, die auf die traditionellen Bezeichnungen der Hofstellen hinweisen.

Präsentieren die Schilder (von links): Bürgermeister Alwin Märkl, Veronika Schmalzl (LAG Regionalentwicklung Amberg-Sulzbach) sowie die Heimatpfleger Uli Piehler und Alfred Schorner.

(gri) Im vergangenen Jahr hatten die Gemeinde, die Ortsheimatpfleger und der Heimat- und Kulturverein Freudenberg aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen. Resonanz kam vor allem aus Aschach und Wutschdorf. Jetzt sind die Schilder fertig und werden an die Hauseigentümer übergeben.

"Es ist schön, wenn wir auf diese Weise einen Beitrag leisten, das Althergebrachte zu erhalten", sagte Bürgermeister Alwin Märkl bei der Präsentation im Gemeindezentrum. Die Schilder sind nunmehr für alle Beteiligten in der Gemeinde Freudenberg kostenlos. "Das ist möglich geworden, weil wir gut kalkuliert haben", erklärte Märkl.

Die Hausnamen-Aktion hatte die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Regionalentwicklung Amberg-Sulzbach landkreisweit organisiert. Deswegen kam zur Übergabe auch LAG-Managerin Veronika Schmalzl nach Freudenberg. Sie würdigte das Engagement der Heimatpfleger vor Ort, aber auch die Bereitschaft der Hauseigentümer, sich an dem Projekt zu beteiligen. Wer noch mitmachen will, kann es weiter probieren. "Je nach Interesse und Aufwand könnte es eine neue Runde geben", sagte Schmalzl.

Das Schild "Beim Riesenweber" weist auf ein alteingesessenes Anwesen in Wutschdorf hin.
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