25.07.2019 - 15:47 Uhr
Atzmannsricht bei GebenbachOberpfalz

Feldbrand: Mähdrescher gerade noch gerettet

Bei einem Feuer auf einem Getreidefeld bei Atzmannsricht ist der Mähtisch eines Mähdreschers ausgebrannt. Die Erntemaschine selbst konnte der Fahrer retten, weil er geistesgegenwärtig reagierte.

von Uli Piehler Kontakt Profil

Der 30 Jahre alte Mann in der Fahrerkabine war gerade dabei, auf dem Getreidefeld die Runden zu drehen, als er im Mähwerk Rauch aufsteigen sah. Er fackelte nicht lange, koppelte den Mähtisch ab und brachte die Erntemaschine in Sicherheit. Nicht mehr verhindern konnte er aber, dass das Feuer vom Mähtisch auf das Stroh übergriff. Um 13.52 rief der 30-Jährige bei der Integrierten Leitstelle an, die sofort die umliegenden Feuerwehren zu dem Acker schickte.

Zum Alarmierungszeitpunkt herrschte die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe. Der Waldrand lag etwa 300 Meter entfernt. Eile war also angesagt. Landwirte kamen zu Hilfe und fuhren mit Güllefässern Löschwasser zum Feld. Während Feuerwehleute aus Atzmannsricht, Gebenbach-Kainsricht, Freihung und Hahnbach die Flammen löschten, ackerten Bauern die verkohlten Stoppeln um, so dass das Feuer nicht neu entfachen konnte. Etwa vier Hektar des Getreidefeldes wurden ein Raub der Flammen.

Zusätzlich zur Hilfe am Boden gab es Unterstützung aus der Luft. Die Waldbrandbeobachter, die mit einem Motorflugzeug vom Flugplatz Schmidgaden aus aufgestiegen waren, koordinierten den Einsatz mit. Vor Ort war auch das BRK, das aber nicht eingreifen musste. Verletzt wurde niemand. Über die Höhe des Schadens war zunächst nichts bekannt. Kreisbrandinsepktor Martin Schmidt appellierte an die Bevölkerung, aufgrund der anhaltenden Hitze achtsam mit offenem Feuer umzugehen.

Nur etwa 200 Meter vom Brandort entfernt waren die Feuerwehrleute tags zuvor im Einsatz

Atzmannsricht bei Gebenbach

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