22.04.2021 - 21:51 Uhr
AuerbachOberpfalz

In Auerbach bald "Handyparken" möglich

Wer schon mal laut geflucht hat, weil er in der Auerbacher Innenstadt parken wollte, aber keine Münzen für den Automaten dabei hatte, kann sich jetzt freuen: In Zukunft wird man dort bargeldlos bezahlen können.

Die Parkautomaten in der Auerbacher Innenstadt werden mit der Entscheidung des Stadtrats nicht abgebaut. Das "Handyparken" sorgt lediglich für eine neue, bargeldlose Bezahlmöglichkeit.
von Markus Müller Kontakt Profil

In der Sitzung des Stadtrats am Mittwoch erklärte Bürgermeister Joachim Neuß die Vorteile des „Handyparkens“: Dabei kann minutengenau abgerechnet werden, man muss nicht erst zum Automaten gehen, um dort das Parkticket zu ziehen, und auch das Kramen nach Kleingeld entfällt. Die Verwaltung hatte die Lösungen von drei Anbietern verglichen und sich schließlich für „PayByPhone“ ausgesprochen. Für ihn schlug positive zu Buche, dass man in seinem System nicht zwingend eine App herunterladen muss, weil auch eine Bezahlung per SMS möglich ist. Zudem bietet „PayByPhone“ eine Gutscheinlösung im Verbund mit dem Einzelhandel an. „Da kann zum Beispiel der Händler sagen: Beim nächsten Einkauf bezahle ich dir deine Parkgebühr“, erläuterte Neuß die Funktionsweise.

SPD-Fraktionssprecher Edmund Goß ergänzte, es handle sich beim Handyparken um ein zusätzliches Angebot: „Wir werden keine Parkautomaten abbauen.“ Im Übrigen sei etwa in Sulzbach-Rosenberg mit einem solchen System die Bezahlmoral deutlich gestiegen. Der Stadtrat billigte den Vorschlag der Verwaltung einstimmig.

2007 wurde für die Auerbacher Innenstadt eine Höchstparkdauer von zwei Stunden eingeführt

Zu größeren Diskussionen führten in der Stadtratssitzung Pläne für neue Solarparks

Auerbach

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Kommentare

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Josef Grüner

Es ist löblich, mit der Zukunft zu gehen.
Bitte lasst uns nun als Bürger von Auerbach gemeinsam beobachten, dass im Zuge dieser Neuerung nicht gleichzeitig die freien Parkplätze der Stadt, vor allem die am "Place de Laneuveville", bekannt als Schwemmweiher vor der Grundschule, kostenpflichtig werden. Kann man ja mal schnell mal mitentscheiden. Im Artikel zur Bürgerinformation steht ja nichts... Das wäre auch kontraproduktiv gegenüber dem Einzelhandel der INNENSTADT, wenn diese die Parkgebühren ihrer Kunden übernehmen müssten...
Zudem ist zu bedenken, dass die Stadt permanent verdichtet werden soll, neue Mitbürger beworben werden, im Innenstadtbereich jedoch für viele Anwohner kein wohnortnaher freier Parkplatz, vor allem für Mieter, zur Verfügung steht.
Aber wir haben ja gelernt: Information und Transparenz sind bei uns hohe Werte.

23.04.2021