Die Stadt Auerbach hat umfangreiche Sanierungen des Kanal- und Wasserleitungsnetzes beschlossen. Diese Maßnahmen werden den städtischen Haushalt von 2026 bis 2030 mit etwa 14 Millionen Euro belasten, teilt die Stadtverwaltung mit. Die Finanzierung erfolgt durch Verbesserungsbeiträge und Gebühren, die auf die Bürger umgelegt werden. Der Stadtrat beschloss, 80 Prozent der nicht geförderten Kosten über Verbesserungsbeiträge und 20 Prozent über Gebühren zu decken.
Um die Maßnahmen rechtssicher durchzuführen, beauftragte die Stadt die Büros Schneider & Zajontz sowie Spahn & Schöneweiß mit der Berechnung der Beiträge und Gebühren. Der Stadtrat beschloss die entsprechenden Satzungen am 14. Oktober 2026. Die Bescheide über die festgesetzten Beiträge werden voraussichtlich Ende Oktober zugestellt. Bürger, deren Grundstücke an die städtische Wasserversorgung und Entwässerung angeschlossen sind, erhalten jeweils separate Bescheide.
Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die Verbesserungsbeiträge einen großen Teil der Eigenfinanzierung abdecken. So sichern sie die laufende Finanzierung der Baumaßnahmen. Dies soll verhindern, dass Kredite aufgenommen werden müssen und Zinsbindungen entstehen, die sonst die Gebühren erhöhen würden. Bei Fragen steht Tim Schmiedl im Bauamt der Stadtverwaltung als Ansprechpartner zur Verfügung.



















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