Das Bergbaumuseum in Auerbach hat in diesem Jahr am Sonntag, 26. April, erstmals geöffnet. Der Museumstag beginnt um 10 Uhr mit einem Weißwurst-Frühschoppen, den das KSB-Werksorchester musikalisch gestaltet. Von 13 bis 18 Uhr werden stündlich Führungen im Schaustollen angeboten. Dabei wird anschaulich die Arbeit unter Tage erklärt. Wie es in einer Pressemitteilung des Fördervereins Maffeispiele Auerbach heißt, gibt es bei trockenem Wetter Fahrten mit der Grubenbahn rund um das Bergwerksgelände. Der Förderverein Maffeispiele bewirtet am Nachmittag und am Abend mit Kaffee und Kuchen, frischen Waffeln, Getränken sowie Pizza und Gegrilltem.
Parallel zum Museumstag organisiert der Auerbacher Motorsportclub auf dem Maffei-Gelände ein Treffen historischer Traktoren. Die Fahrer werden ab 10 Uhr auf dem Gelände erwartet, um 13 Uhr startet ein Geschicklichkeitsparcours, die Fahrzeugprämierung ist für 16 Uhr angesetzt. Anmeldungen sind telefonisch (0152/25176865 oder 09643/916780) möglich. Wie es in der Mitteilung weiter heißt, ist das Bergbaumuseum im Ortsteil Nitzlbuch teildigitalisiert: Jeder könne selbst entscheiden, was er sehen und hören möchte und wie lange er sich im alten Bergwerk aufhalten möchte. Wer alle digitalen Informationen abrufe und sämtliche Videos anschaue, sei rund vier Stunden im Museum unterwegs. Neben neun Stationen mit QR-Codes gibt es zehn Infosäulen und drei Großmonitore für Filmbeiträge. Lichtinstallationen und mannshohe Schaufensterpuppen in Bergmanns-Outfit bezeichnet das Museum als "weitere optische Höhepunkte".
Ausschließlich ehrenamtlich
Das Bergbaumuseum wird ausschließlich ehrenamtlich vom Förderverein Maffeispiele betrieben. Daher sind die Öffnungszeiten eingeschränkt. Für Einzelbesucher gibt es heuer weitere Museumstage nur an den Sonntagen 12. Juli, 13, September und 11. Oktober, jeweils von 13 bis 18 Uhr. Erwachsene zahlen an diesen Tagen sieben Euro Eintritt, Schüler und Studenten vier Euro. Kinder bis 14 Jahre sind frei. In Gruppen ab zehn Personen zahlt jeder Besucher einen ermäßigten Betrag von fünf Euro. "Alle Einnahmen gehen ohne Einschränkung in den Erhalt und weiteren Ausbau des Museums und der entsprechenden Anlagen", heißt es in der Pressemitteilung. Weitere Informationen bekommen Interessierte telefonisch unter 09643/20 49 573 (ab 13 Uhr) oder per Mail (info[at]maffeispiele[dot]de).
Im Bergbaumuseum Maffeischächte stehen nach Angaben des Fördervereins die ältesten Fördertürme ihrer Art in ganz Bayern. Die Schachtanlage Grube Maffei in Nitzlbuch bei Auerbach war eines der bedeutendsten Eisenerzbergwerke Bayerns. Erz abgebaut wurde von 1906 bis 1978. In dieser Zeit wurden zirka 16 Millionen Tonnen gefördert.













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