Auerbach
14.01.2026 - 10:21 Uhr

CSU-Neujahrsempfang in Auerbach: „Miteinander Heimat gestalten“

Mit einem gut besuchten Neujahrsempfang starten die CSU-Ortsverbände Auerbach und Michelfeld ins Wahljahr 2026. Mit Wirtschaft, Finanzen und Bürgernähe im Fokus präsentierte Bürgermeister-Kandidatin Birgit Barth das Programm der CSU.

Gut besuchter Neujahrsempfang der CSU Auerbach im Kolpingsaal Bild: Klaus Riede
Gut besuchter Neujahrsempfang der CSU Auerbach im Kolpingsaal

Die CSU-Ortsverbände Auerbach und Michelfeld starteten am 7. Januar im Kolpingsaal mit einem gut besuchten Neujahrsempfang das Wahljahr 2026. Bürgermeister-Kandidatin Birgit Barth empfing die Besucher mit einem Glas Sekt und führte sie anschließend unter dem Motto „Miteinander Heimat gestalten“ durch den Abend.

Sie blickte auf die vielfältigen Veranstaltungen und Aktionen der vergangenen Jahre zurück. So holte die CSU mehrfach Minister der bayerischen Landesregierung nach Auerbach, zuletzt Ulrike Scharf, MdL, zum ersten Herbst- und Familienfest der CSU auf Maffei. Zum dritten Mal in Folge gab es „Wein am Weiher“, zum 20. Mal Flohmarkt von Kindern für Kinder. Premiere war die Teilnahme an der Aktion SagwAS und die CSU-Spezialdöneraktion für Jugendliche.

Nähe und Austausch

Wichtig sei der CSU laut eigenen Angaben Bürgernähe und der Austausch mit den Bürgern vor Ort. In insgesamt 18 Dorfplatz- oder Stadtteilgesprächen habe man den Bürgerinnen und Bürgern in den letzten Monaten zugehört und mit ihnen diskutiert. Um die Anliegen und Probleme der Vereine in Erfahrung zu bringen und eine Vernetzung und bessere Zusammenarbeit untereinander zu fördern, wurde ein „Runder Tisch der Vereine“ ins Leben gerufen, der in diesem Jahr fortgesetzt werden soll.

Im Bericht aus der CSU-Stadtratsfraktion, deren Vorsitzende Barth seit gut zwei Jahren ist, wurde auf die Arbeitsweise und einzelnen Themen der vergangenen Jahre gezielt eingegangen. Gerade bei komplexen Projekten setze die Fraktion auf Transparenz, fachliche Vorbereitung und den Dialog mit allen Beteiligten. „Wir hören Expertinnen und Experten zu, sprechen mit Betroffenen und bringen ihre Anliegen in die politischen Beratungen ein“, so Barth in ihrer Zusammenfassung zur Fraktionsarbeit.

Zum Thema Wasserversorgung erläuterte Stefan Egerer, Ortssprecher von Ranna, warum die Fraktion gegen einen Beitritt zur Juragruppe ist. Ein Grund ist auch, dass die angestrebte höhere Förderung auch eigenständig ohne einen Beitritt erreicht werden.

Sechs Blöcke im Wahlprogramm

Dann folgte nahtlos die Überleitung zum Wahlprogramm der CSU. Mit sechs Themenblöcken wie zum Beispiel „Wirtschaft und Finanzen“ oder „Familien, Jugendliche, Kinder, Senioren und Soziales“ erläuterte die Bürgermeisterkandidatin, was die CSU für die Zukunft der Stadt Auerbach und ihren Ortsteilen anders und besser machen würde. Komplexe Projekte müssen etwa transparent kommuniziert werden und Entscheidungen verlässlich sein.

Um diese Themen umzusetzen, habe die CSU ein starkes Team mit sechs Frauen und einem Altersdurchschnitt unter 45 Jahren aufgestellt. Damit gehe man mit einer guten Mischung aus jungen Leuten, „die frischen Wind in die Diskussion einbringen“, aber auch erfahrenen Kandidaten aus Auerbach und seinen Ortsteilen ins Rennen. Für die Kreistagswahl treten Birgit Barth, Johannes Lindner, Bernhard Hinteregger, Theresa Lengenfelder und Siegfried Neukam für die CSU Auerbach und Michelfeld an.

 
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