FG Stadtgarde Auerbach: Neues Prinzenpaar kündigt Verhaltensregeln an

Auerbach
13.11.2022 - 12:15 Uhr

Helau, es ist Fasching. Die FG Stadtgarde Auerbach nutzte den 11.11. gleich dazu, neue närrische Hoheiten zu inthronisieren und etliche Orden zu verteilen – und eine Überraschung gab es auch noch.

Die Dämmersitzung der FG Stadtgarde Auerbach zum Start in die Narrenzeit wurde im Herbst 2019 wieder eingeführt. Dieses Jahr wurde am 11.11. um 19.11 Uhr nicht nur die scheidenden Prinzenpaare verabschiedet und die neuen bekannt gegeben. Der Abend diente auch der Verleihung der Verbandsorden und natürlich auch dem gemütlichen Beisammensein vor den kommenden Sitzungen.

Mit wenigen Worten eröffnete der Vorsitzende Martin Steiner den Abend und übergab sogleich an den Sitzungspräsidenten Patrick Schmid. Dieser fackelte nicht lange und rief zur Verabschiedung das Kinderprinzenpaar Luisa I. und Jannis I. sowie das „Große Prinzenpaar“ Kati I. und Marc I. auf die Bühne. Beide Paare erfreuten sich der längsten Dienstzeit, waren sie doch bereits im Herbst 2019 in ihr Amt eingeführt worden. Damals hatten sich Kati und Marc Haberberger mit eigenem Text auf die Musik von John Denvers Country Roads in die Herzen der FG gesungen. Ihren letzten Auftritt als Prinzenpaar gestalteten sie mit der gleichen Melodie und getexteten Gedanken über den Abschied. Dem Faschingsgeschehen werden sie dennoch eng verbunden bleiben, ist doch ihre Tochter Luisa als Funkenmariechen weiterhin bei den Veranstaltungen aktiv.

Das neue Kinderprinzenpaar, Jette I. und Axel I., machten in ihrer Antrittsrede deutlich, dass sie schon zweimal aus der Uniform herausgewachsen waren, bis sie ihr Amt jetzt endlich übernehmen durften. Beide sind schon erfahrene Faschingsjugendliche. Die zwölfjährige Jette ist seit sieben Jahren aktives Gardemädchen, der begeisterte Fußballspieler Axel war schon mehrmals im Elferrat bei den Jugendnachwuchssitzungen aktiv.

Puzzle mit Überraschung

Das neue Prinzenpaar ließ noch auf sich warten. Sitzungspräsident gab einem Stau die Schuld und forderte zur Überbrückung zwei Paare auf, ein Puzzle zusammenzusetzen. Welche Überraschung. Das fertige Bild zeigte das neue Prinzenpaar Julia I. und Stefan II. Julia ist in der Mittelschule Dreifaltigkeitsschule Amberg tätig, Stefan in der Jahnschule in Rosenberg. Das Lehrerehepaar Kroher lehnte ihre Antrittsrede eng an ihren Beruf als Lehrer an. So wurde die Faschingsgesellschaft belehrt, was sie vor allem in den Pausen zu tun und zu lassen habe.

Bürgermeister Joachim Neuß nahm während der Übergabe des Stadtschlüssels deutlich Stellung, ob man angesichts von Krieg und Krisen überhaupt in diesem Rahmen zusammen komme dürfe: „Ja, wir dürfen feiern!“ Gleichzeitig äußerte er mit einem Augenzwinkern auch Bedenken, dass Prinz Stefan II. als Mitglied des Stadtrats und Rechnungsprüfungsausschusses den Stadtschlüssel auch anders als gedacht verwenden könne.

Nach einem gemeinsamen Abendessen gingen die beiden FG-Urgesteine Werner Müller und Karl Meier auf die Bühne. Auf ihre bekannte, unterhaltsame Art und Weise gaben sie eine musikalische Einlage zum Besten, die sich durch Witz, Charme und bedeutsamer Mimik auszeichnete. Anschließend wurde durch Günter Fennerl vom Ordenskapitel des Fastnacht-Verbands Franken und Birgit Dmitrow, Beisitzerin des Verbands, die Vergabe der Orden auch für die vergangenen Corona-Jahre durchgeführt.

 
 

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