23.07.2021 - 13:13 Uhr
AuerbachOberpfalz

Landesgartenschau 2028 bis 2032: Auerbach in der zweiten Runde

Auerbach ist einen Schritt weiter: Die Stadt im Landkreis Amberg-Sulzbach hat bei der Bewerbung für eine der fünf Landesgartenschauen von 2028 bis 2032 die erste Auslese überstanden.

Freude im Rathaus von Auerbach: Die Stadt im Landkreis Amberg-Sulzbach hat es in die zweite Runde der Landesgartenschau-Bewerber gebracht.
von Uli Piehler Kontakt Profil

Die Nachricht sorgte für strahlende Gesichter im Rathaus von Auerbach: Die Stadt ist im Bewerbungsverfahren für eine der fünf Landesgartenschauen in den Jahren 2028 bis 2032 eine Runde weiter. Am Freitag ist das entsprechende Schreiben aus München bei Bürgermeister Joachim Neuß eingegangen. "Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass Ihre Interessenbekundung grundsätzlich für das weitere Verfahren, die Ausarbeitung der ausführlichen Bewerbungsunterlagen, zugelassen und empfohlen wurde", heißt es darin. Der Kreis der Bewerber hat sich bereits ordentlich gelichtet: 40 Kommunen aus allen bayerischen Regierungsbezirken hatten ihren Hut in den Ring geworfen, 16 sind nun nur noch übrig. Auerbach ist der einzige verbliebene Bewerber in der Oberpfalz. Des weiteren sind dabei: Bad Birnbach und Straubing (Niederbayern), Bad Kissingen (Unterfranken), Herrieden, Langenzenn, Lauf und Nürnberg (Mittelfranken), Penzberg, Schrobenhausen, Starnberg und Tittmoning (Oberbayern) sowie Günzburg, Memmingen, Sonthofen und Wemding (Schwaben). Ausgeschieden ist Neustadt an der Waldnaab, das mit der Bewerbung große Hoffnungen verbunden hatte.

Bewerbung aus Neustadt an der Waldnaab

Neustadt an der Waldnaab

Jetzt liegt es an den Bewerberstädten, mit fachlicher Unterstützung von Landschaftsarchitekten und Stadtplanern konkrete Bewerbungskonzepte zu erstellen. Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) zeigte sich am Freitag fest davon überzeugt, dass diese Anstrengungen sich lohnen. "Landesgartenschauen sind Investitionen in die Zukunft", wird er in einer Pressemitteilung der Bayerische Landesgartenschau GmbH zitiert. "Sie steigern dauerhaft die Lebensqualität vor Ort." Ziel sei es, die Themen Ökologie und Klimaschutz bei den Gartenschauen noch stärker zu betonen. Auerbach hat nun bis Anfang April 2022 Zeit, die detaillierten Pläne zu erstellen. Bürger, Verbände sowie Vertreter aus Wirtschaft, Umwelt und Kultur sollen dabei eingebunden werden. Nachdem der Fachbeirat die Unterlagen begutachtet hat, wird die Bewertungskommission der Stadt dann einen Besuch abstatten.

40 Kilometer weiter südlich hatte die Stadt Amberg vor 25 Jahren sehr gute Erfahrungen mit der Landesgartenschau gemacht. Amberg erlebte 1996 eine Aufbruchstimmung und durfte sich über millionenschwere Investitionen in die Infrastruktur freuen. Damals war die Vilsaue im Stadtsüden renaturiert und für die Naherholung erschlossen worden. Der Bereich um das alte Klärwerk hat sich zu einem Jugend- und Festivalgelände entwickelt, das heute immer noch genutzt wird.

Rückblick auf das Amberger Sommermärchen 1996

Amberg

 

 

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