"Geht nicht, gibt’s nicht" so kommentiert die Polizei in Auerbach einen kuriosen Vorfall auf der B85. Für die Beteiligten hat der noch Konsequenzen. Eigentlich waren Beamte der Polizeiinspektion Auerbach in der Nacht zum Sonntag wegen eines anderen Einsatzes auf der B85 bei Auerbach aktiv. Die Feuerwehr machte sie dann auf eine seltsame Szene aufmerksam: Hinter der Leitplanke der Bundesstraße, auf dem Grünstreifen, hatten sich zwei Männer neben einem Fahrzeug an der Metallkonstruktion zu schaffen gemacht.
Als die beiden Männer mit ihrem Gefährt wieder auf der B85 waren, sahen sich die Polizisten die Sache genauer an. Und hörten Erstaunliches: Die Kontrollierten behaupteten, dass sie wegen des starken Windes von der Fahrbahn abgekommen seien – und dann halt hinter der Leitplanke weitergefahren seien. Als sie auf ihrer Alternativ-Route nicht mehr weiterkamen, griff der Beifahrer zu einem Trennschleifer. Damit flexte er dann ein etwa fünf Meter langes Stück aus der Leitplanke.
Wie die Beamten feststellten, hatte der Fahrer zuvor schon einen Leitpfosten umgefahren, als er von der Straße abkam. Ein Vorfall, den er hätte melden müssen, wie es im Polizeibericht heißt. Getan hat das der Mann aber nicht. Die ganze Geschichte ist für die beiden Männer nicht lustig, sondern wird noch ein Nachspiel haben: "Die beiden müssen sich nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten", teilt die Auerbacher Polizei mit.
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