22.09.2021 - 16:07 Uhr
AuerbachOberpfalz

Umland liefert Stoff für September-Sitzung des Stadtrats Auerbach

Für Freiflächen-Photovoltaik in Hagenohe und Ortlesbrunn sowie ein Wohnbaugebiet in Ohrenbach macht der Stadtrat Auerbach die Tür weit auf. Außerdem beschäftigt ihn ein Zuschussantrag aus Michelfeld.

In Hagenohe soll eine Freiflächen-Photovoltaikanlage entstehen.
von Autor SCKProfil

Im öffentlichen Teil seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause beschäftigte sich der Auerbacher Stadtrat mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan für den Solarpark Hagenohe. Während der frühzeitigen Bürger- und Behördenbeteiligung hatten 38 Behörden und öffentliche Einrichtungen die Gelegenheit, Stellung dazu zu nehmen. Zwölf äußerten sich nicht, 14 verzichteten auf Einwände oder Hinweise.

Geplant ist eine Freiflächen-Photovoltaikanlage, die mit der Eingrünung 10,12 Hektar umfasst. Bisher wird die Fläche zum großen Teil landwirtschaftlich genutzt; im nordöstlichen Bereich liegen eine Wiese und Weide. In der Nähe befinden sich ein Flur- beziehungsweise Radwanderweg und Windkraftanlagen. Im Bereich des Weges sollen Hecken gepflanzt und eine Obstwiese angelegt werden, um die Erholungsfunktion aufrecht zu erhalten.

Zu den Anregungen und Kritikpunkten von zwölf Trägern öffentlicher Belange war ein Abwägungsvorschlag erarbeitet worden. Unter Ausschluss eines persönlich beteiligten Stadtrats billigte das Gremium die vorgelegten Beschlüsse. Der Planentwurf wird nun ausgelegt. Analog verfuhr der Stadtrat mit dem Entwurf zur Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans im Bereich des Solarparks Ortlesbrunn.

Statt einer Parzelle jetzt drei

Bereits im Juli hat der Stadtrat im Baugebiet Steinäcker in Ohrenbach die Aufstellung eines Bebauungsplans beschlossen. Er erstreckt sich auf 1 700 Quadratmeter des Flurstücks 872. Dessen Eigentümer haben inzwischen den ursprünglich auf eine Parzelle bezogenen Antrag auf drei Bauplätze mit einer Gesamtfläche von 4 200 Quadratmeter erweitert. Erschlossen werden sollen sie von der Gemeindeverbindungsstraße her. Kanal- und Wasserleitungen verlaufen über das Grundstück der bereits vorhandenen Hausnummer 22. Der Antragsteller trägt die Kosten für die Planungsvergabe an eine Landschaftsarchitektin. Den Änderungen des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans stimmte der Stadtrat zu, wobei sich ein direkt beteiligtes Gremiumsmitglied nicht beteiligte.

Lichtschießen in Michelfeld

Der Schützenvereins 1893 D' Speckbachpelzer Michelfeld plant, zwei Irosa-Lichtanlagen für Lichtgewehr und Lichtpistole zu kaufen. Sie eignen sich besonders für die Schießübungen der Jüngsten im Verein, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Kosten betragen 4 529,59 Euro. Bei einer fünfprozentigen Förderung, wie es die städtischen Richtlinien für die Unterstützung der Vereine vorsehen, ergäbe sich ein Zuschuss von 226,48 Euro. Das Gremium genehmigte ihn einstimmig.

Beschlüsse hinter verschlossenen Türen

Auerbach

Stadtrat schaut sich auf dem Friedhof um

Auerbach

 

 

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