Auerbach
31.03.2026 - 18:00 Uhr

Unterwegs auf der Ochsentour bei Auerbach

Hast du Lust auf eine Wanderung, auf der du ganz besondere tierische Begegnungen machen kannst? Dann ist die Ochsentour wohl genau das Richtige für dich. Denn hier triffst du nicht nur ursprüngliche Rinder, die wie Auerochsen aussehen.

Ein Junior-Club-Artikel für unsere jungen Leserinnen und Leser:

Hast du schon mal einen Auerochsen getroffen? „Geht ja gar nicht“, sagst du jetzt vielleicht. „Auerochsen sind doch schon lange ausgestorben.“ Das ist natürlich richtig. Diese Tiere lebten früher in Europa, Asien und im nördlichen Afrika und waren die Vorfahren von unseren heutigen Hausrindern. Auerochsen mochten vor allem Gegenden, in denen es feucht oder sumpfig war. Außerdem hielten sie sich gerne in Wäldern auf. Sie fraßen krautige Pflanzen und Blätter von Bäumen und Sträuchern. Seit dem 17. Jahrhundert gelten die Auerochsen als ausgestorben.

Im letzten Jahrhundert haben Menschen allerdings versucht, wieder ursprüngliche Auerochsen zu züchten. Ein Beispiel sind die Heckrinder, die von den Brüdern Heck in Deutschland gezüchtet wurden. Diese sehen den Auerochsen zwar sehr ähnlich, sind aber um einiges kleiner. Trotzdem ist es ganz schön beeindruckend, wenn man sie aus der Nähe beobachten kann. Das ist auf der Ochsentour bei Auerbach möglich. Dabei handelt es sich um einen Rundweg, auf dem es auch sonst noch einiges zu entdecken gibt.

Rundweg

Die Ochsentour ist 2,6 Kilometer lang und leicht zu gehen. Das schaffst du auch, wenn du noch nicht so geübt im Wandern bist. Sie startet am Schützenheim in Degelsdorf, du musst nur den Schildern mit dem roten Ochsenkopf folgen. Pass aber auf den Elektrozaun auf, mit denen das Gelände, auf dem die Heckrinder grasen, gesichert ist.

Nicht nur Ochsen

Aber im Naturschutzgebiet Leonie grasen nicht nur die Heckrinder, die aussehen wie Auerochsen. Hier haben auch viele andere Tiere eine Heimat gefunden. Wenn du Glück hast, kannst du vielleicht einen Wendehals fliegen sehen, Molche und Gelbbauchunken treffen oder eine Biberfamilie beobachten.

Naturschutzgebiet

Auf dem Gelände wurden über viele Jahrhunderte Eisenerz abgebaut. Dieses wurde aus bis zu 200 Metern aus der Tiefe zu Tage gefördert. Durch den Einsturz der unterirdischen Hohlräume sind auf dem Gelände zahlreiche Senkungen entstanden, diese werden auch Dolinen genannt. So konnte man hier keine Häuser oder Straßen bauen. Ein Glück für die Natur – und die Heckenrinder.

Info:

Wie kann man sich zum kostenlosen Junior-Club anmelden?

Ganz einfach online unter www.onetz.de/jc-anmeldung

Was bietet der Junior-Club?Alle Vorteile findest du hier: https://www.onetz.de/oberpfalz/oberpfalz/oberpfalz-junior-club-vorteile-id5208682.html

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