15.04.2019 - 12:49 Uhr
BayernOberpfalz

51-Jährige mit Gülle umgebracht: Mordanklage gegen Ehemann

In Schwaben soll ein Landwirt seine Ehefrau mit Gülle umgebracht haben. Scheinbar wollte sich die Frau von ihm trennen, der Landwirt wollte aber das gemeinsame Vermögen nicht teilen.

Außenaufnahme des Strafjustizzentrums in Augsburg. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archivbild

Augsburg. Die Augsburger Staatsanwaltschaft hat gegen den 54-jährigen Landwirt Anklage wegen Mordes erhoben. Motiv soll die von der 51-jährigen Ehefrau geplante Trennung gewesen sein. Der Bauer habe befürchtet, in dem Fall das Vermögen des Paares von mehr als 130 000 Euro nicht für sich alleine behalten zu können, erklärte Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai am Montag. Einen Termin für einen Prozess vor dem Landgericht Augsburg gibt es noch nicht.

Die Leiche der Frau aus Wallerstein (Landkreis Donau-Ries) war im September 2018 in der Nähe einer Güllegrube entdeckt worden. Bei der Obduktion war Gülle im Körper festgestellt worden, zudem soll das Opfer Schläge gegen den Kopf erhalten haben. Wie genau die 51-Jährige von ihrem Ehemann getötet worden sein soll, berichtete Nickolai nicht. Dies müsse im Strafprozess geklärt werden.

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