Eine groß angelegte Suche nach dem 17-Jährigen, der im Verdacht steht, am frühen Montagnachmittag einen 20-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt zu haben, führte gegen 17 Uhr zum Erfolg. Polizeibeamte nahmen den jungen Mann widerstandslos im Bayreuther Stadtgebiet fest.
Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der Festgenommene am Montag, 22. November, gegen 13.45 Uhr in Streit mit zwei weiteren Personen. Im weiteren Verlauf artete die zunächst verbale Auseinandersetzung derart aus, dass der 17-Jährige offensichtlich ein Messer zückte und dem 20-Jährigen damit schwere Verletzungen im Bauchbereich zufügte. Anschließend flüchtete er.
Wie die Polizei berichtet, wurde der Angegriffene umgehend von Ersthelfern notversorgt und in einem Klinikum operiert. Auch am Dienstagabend befand er sich noch in einem Klinikum in ärztlicher Behandlung, ist jedoch außer Lebensgefahr.
Die umfangreichen Suchmaßnahmen der Polizei führten am Montag gegen 17 Uhr letztendlich zur Ergreifung des Tatverdächtigen. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Die Kriminalpolizei Bayreuth führt nach eigenen Angaben derzeit mit Hochdruck die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth wurde der Tatverdächtige am Dienstagnachmittag dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den Täter. Der 17-Jährige sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft.















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