11.08.2020 - 12:53 Uhr
BechtsriethOberpfalz

Feuerwehr: Unterrichtsraum soll barrierefrei werden

Der große Unterrichtsraum des Feuerwehrhauses rückt als Veranstaltungsort aufgrund fehlender anderer Möglichkeiten immer mehr in den Mittelpunkt. Vereine und der Seniorentreff sind Nutzer. Die Feuerwehr greift ein Problem auf.

Das Raum für Veranstaltungen im Feuerwehrhausobergeschoß (rechts/rot) wäre ebenerdig zu erreichen. Nur das Erreichen von der Steinernen Gasse aus ist das Problem. In einem Zug könnte man auch die Turnhalle (links) barrierefrei erschließen.
von Ernst FrischholzProfil

In der Gemeinderatssitzung stellte die Feuerwehr nun Antrag auf Errichtung eines barrierefreien Zugangs zum Unterrichtsraum im Feuerwehrhaus. Dabei führen die Vorsitzenden Thomas Bausch und Michael Krug an, dass auch Veranstaltungen der Gemeinde wie Bürgerversammlungen oder Seniorennachmittage abgehalten werden. Rollstuhlfahrer oder Gehbehinderte haben dazu jedoch praktisch keinen Zugang. Ein Treppenlift oder ähnliches scheide aus. Die Alternative wäre der rückwärtige Eingang vom Bolzplatz her. Jedoch müsste die Anfahrt von der Steinernen Gasse her entsprechend konzipiert werden.

Bürgermeister Markus Ziegler verlas den Antrag der Feuerwehr und führte an, dass es weniger ein Problem sei, den Platz vor dem ebenerdigen Hintereingang zum Feuerwehrhaus entsprechend herzurichten. Das eigentliche Problem sei die Zufahrt von der Steinernen Gasse. Da ja die Sanierungsmaßnahmen für die Schule anlaufen, müsse man wohl spätestens bei deren Abschluss bei der Zufahrt von der Steinernen Gasse her tätig werden. Darum bat Ziegler, den Antrag bis zur Beendigung zurückzustellen.

Den eigenen Bauantrag auf Errichtung von Schulcontainern erläuterte Ziegler dahingehend, dass man etwas umdenken musste und sich nun in Abstimmung mit der Schulleitung auf acht Container festgelegt hat. Die zwei Bauabschnitte umfassen die Aufstellung und dann die Einhausung des Weges zur Schule. Michael Ederer, zugleich Planer, sprach von der schnellsten und effektivsten Lösung für die vorgesehenen zwei Jahre bis zur Beendigung der Schulerweiterung. Einzug in die Container wird am 8. September sein.

Im Zusammenhang mit der gesamten Sanierungsmaßnahme vergab das Gremium die Demontage für Sanitär, Heizung und Lüftung der Sporthalle an die Firma Heizungsbau Hirmer in Trebsau für 18.400 Euro. Das höchste der fünf vorliegenden Gebote lag bei 35.800 Euro. Etwas im Magen liegt Ziegler wohl die Errichtung eines Lärmschutzwalls am oberen Ende der Weidener Straße nach dem Anwesen Kaltenecker. Einen fünf Meter hohen Wall sieht hier der Bebauungsplan vor. "Wir haben 600 Kubikmeter eigenes Material und insgesamt werde ich mich mit der örtlichen Baufirma abstimmen, wie das machbar ist." Über Kosten, die werden nicht gering sein, könne er noch nichts sagen, so Ziegler.

Zum Neubau des Weidener Tierheims berichtete der Gemeindechef: Die Gemeinde wird sich an der Solidargemeinschaft beteiligen. Dies seien bei einem Vertrag für 20 Jahre jährlich 1800 Euro oder auf 25 Jahre 1550 Euro.

Weiter verlas Ziegler zwei Schreiben bezüglich der geplanten Stromtrasse an die Bundesnetzagentur. Keine Trasse zwischen Bechtsrieth und Trebsau und wenn dann überhaupt ein weites Abrücken bei der Umgehung von Trebsau, so die Zentralforderung.

Weiter klärte der Bürgermeister auf, dass die Werte des Trinkwassers der Trinkwasserverordnung entsprechen und dieses als „nicht kalkaggressiv“ eingestuft ist.

Klärschlammentsorgung sei ein weiteres leidliches Thema, mit dem sich Ziegler wohl in Zukunft zusammen mit dem Abwasserzweckverband beschäftigen muss. Die Ausbringung vor einem Monat kostete 13.900 Euro – die Tendenz geht kontinuierlich nach oben. Da werden wohl die jetzigen Abwassergebühren nicht mehr ausreichen.

Container für Bechtsriether Grundschüler

Bechtsrieth
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