Bechtsrieth
25.11.2018 - 14:02 Uhr

Gedenken erhalten

Traditionsgemäß feiern weltliche und geistliche Gemeinde Bechtsrieth den Volkstrauertag im Versatz zur Pfarrei Schirmitz eine Woche später am Totensonntag.

Bürgermeister Gerhard Scharl (links) und Stefan Fichtner (rechts) legen den Kranz nieder Bild: fz
Bürgermeister Gerhard Scharl (links) und Stefan Fichtner (rechts) legen den Kranz nieder

Um 8.15 Uhr formierten sich die Vertreter der Gemeinde, angeführt von Bürgermeister Gerhard Scharl und die Vereine am Pfarrheim zum Kirchenzug ins Gotteshaus. Den Trauergottesdienst zelebrierte Pfarrer Thomas Stohldreier. Nach der Messfeier dann der Trauerzug unter den Klängen der Blaskapelle aus Flossenbürg zum Kriegerdenkmal. In seiner Ansprach hob der Bürgermeister heraus, dass das zentrale Anliegen des Volkstrauertages bestehend bleibt, wenn auch schon lange kein trauerndes Volk mehr dahinter steht, weil die Zeitzeugen oder auch jene, die unsagbar unter den beiden Weltkriegen gelitten haben, immer weniger werden. Die Erinnerung daran, auch an jene, die dieses unsagbare Leiden nicht mitgemacht haben, sollte aber einen Weg zu einem friedlichen Zusammenleben der Völker ebnen. Gegenwärtig gefährden dies jedoch nationale Interessen und Zwietracht. Ja sogar vernichtende Kriege auf der ganzen Welt. Gedanken zum Volkstrauertag sprachen aus ihrer Betrachtung Kinder der Grundschule. An dessen Ende legten dann Bürgermeister Scharl für die Gemeinder und Stefan Fichtner als Vorsitzender der Soldatenkameradschaft einen Kranz am Ehrenmal nieder.

Die Rede zum Volkstrauertag hält Bürgermeister Gerhard Scharl Bild: fz
Die Rede zum Volkstrauertag hält Bürgermeister Gerhard Scharl
Bürgermeister Gerhard Scharl spricht im Kriegerdenkmal Bild: fz
Bürgermeister Gerhard Scharl spricht im Kriegerdenkmal
 
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