03.04.2019 - 10:48 Uhr
Berndorf bei KemnathOberpfalz

Wege und Äste bereiten Probleme

Bei der Jagdgenossenschaft Berndorf stehen Wegebaumaßnahmen an. Sorge bereiten die Krähen und der Wildwuchs an Waldrändern.

von Michael DenzProfil

In der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Kormann blickte Jagdpächter Andreas Schiedlofsky zurück. Der Abschussplan sei erfüllt worden. Bei Unfällen kamen vier Rehe zu Tode, zwei wurden geschossen. "Auffällig ist, dass alle Wildunfälle an der Staatsstraße 2665 nahe der Fischhälterung geschahen." Füchse seien im Revier selten gesichtet worden. Raubwild sei kaum vorhanden. Dagegen nehme der Bestand an Krähen rasant zu, sie seien aber nur schwer zu bejagen. Generell sei mit dem Berndorfer Revier sehr zufrieden, lobte Schiedlofsky die Jagdgenossen.

Nach dem Protokoll von Schriftführer Bernhard Bodenschatz beleuchtete Kassier Michael Schreyer die Einnahmen und Ausgaben. Dabei ging er auf bereits erfolgte und noch notwendigen Reparaturen an den Maschinen und am Dach des Maschinenschuppens ein. Auch beteiligten sich die Genossen an der Asphaltierung eines Wegstücks zwischen Berndorf und Kötzersdorf.

Vorsteher Michael Kreuzer empfahl, den Jagdpachtschilling als Rücklage zu verwenden. "Im letzten Jahr haben wir viele Investitionen getätigt", erinnerte er und überzeugte damit die Runde. Als problematisch sehen die Jagdgenossen den Feldweg von Berndorf zum Läuferkreuz zwischen den Panzer-Anwesen an. Oberflächenwasser schwemme den abschüssigen Weg regelmäßig aus. Das Geröll lande in den Grundstücken der Anwesen und verschmutze die kurvige Ortsdurchfahrt Berndorfs, was den Straßenverkehr gefährde. Auch hier waren sich alle einig, bei einer Wegebaumaßnahme einen Zuschuss aus der Jagdkasse zu leisten.

Ärger bereitet der Verwuchs von Wegen, vor allem im "Schwarzholz". "Durch die natürliche Ausbreitung des Waldes verlagert sich dieser Feldweg in die angrenzenden landwirtschaftlich genutzten Flurstücke", erörterte Kreuzer. Die Waldbesitzer seien gefordert, überhängende Äste abzusägen und den Weg freizulegen. Gleiches gelte für den asphaltierten Flurweg parallel zur Staatsstraße 2665.

Der Maschinenpark befinde sich in einem guten Zustand. Kreuzer ging hier auch auf den sicheren Umgang mit den Gerätschaften ein. Auch berichtete er von der Erneuerung des Daches am Schuppen. Bodenschatz schlug vor, den Boden der Maschinenhalle neu zu betonieren. Dies sei als letzte abschließende Maßnahme der Sanierungsarbeiten noch zu erledigen, denn der Holzverschlag, die Tore, die Dacheindeckung und die Dachrinnen wurden bereits erneuert. Kreuzer war dafür, diese Maßnahme um ein Jahr zu verschieben.

Hintergrund:

Der Vorstand

Alle Amtsträger erklärten sich, bei der Wahl wieder zur Verfügung stehen. Michael Kreuzer bleibt Jagdvorsteher, Matthias Frank sein Stellvertreter. Als Beisitzer sind weiterhin Harald Bayer und Markus Panzer. Kassenier ist wieder Michael Schreyer, Schriftführer Bernhard Bodenschatz. Kassenprüfer sind Thomas Dötterl und Hans Vogel. Die Wahl leitete Jagdpächter Andreas Schiedlofsky.

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