27.09.2019 - 15:57 Uhr
BirglandOberpfalz

Birgland: Doppel-Unfall am Autobahnzubringer

Erst landet ein Auto im Straßengraben, dann folgt nur Minuten später ein Auffahrunfall: Unter dem Strich stehen drei leicht Verletzte und 8000 Euro Schaden.

Während die Polizeistreife noch auf dem Weg an eine Unfallstelle ist, kracht es dort ein zweites Mal.
von Günther Wedel Kontakt Profil

Die Unfallstelle lag nahe der Grenze der Landkreise Neumarkt und Amberg-Sulzbach. Mehr als die erlaubten 80 Kilometer pro Stunde dürfte ein 43-jähriger Landkreisbewohner auf dem Tacho gehabt haben, der gegen 16.40 Uhr mit seinem Renault Clio von Lauterhofen in Richtung Schwend fuhr. In einer Rechtskurve kam er nach rechts von der Straße ab.

Der Wagen blieb im Graben stehen. Leicht verletzt, kletterte der Fahrer eigenständig aus seinen demolierten Wagen. Der Rettungsdienst brachte ihn zur Beobachtung ins St.-Anna-Krankenhaus nach Sulzbach-Rosenberg. Der Blechschaden liegt bei etwa 1500 Euro; das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Gegen 16.45 Uhr - Polizei und Hilfsdienste waren noch nicht vor Ort - passierte ein 49-jähriger Fiat-Fahrer auf dem Autobahnzubringer die Unfallstelle. Vielleicht schaute er etwas zu genau auf das im Graben liegende Auto. Jedenfalls entging ihm, dass mehrere Verkehrsteilnehmer angehalten hatten, um dem Verunglückten Erste Hilfe zu leisten. Der 49-Jährige fuhr auf einen VW-Bora auf, in dem ein 59-Jähriger und seine 25-jährige Tochter warteten. Die Beteiligten dieses zweiten Unfalls einigten sich vor dem Eintreffen der Polizei und setzten zunächst einmal ihre Wege fort.

Etwas später kehrte dann aber der 59-Jährige an den Unfallort zurück, um sich selbst und seine Tochter bei den Ordnungshütern als verletzt zu melden. Sie ließen sich anschließend mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Neumarkt bringen. Den Auffahrunfall mit einer Schadenssumme von etwa 6500 Euro nahm die Polizei ebenfalls auf.

Zur Hilfeleistung an der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Schwend und Lauterhofen alarmiert. Ihre Einsatzkräfte konnten sich, wie der Polizeibericht abschließend vermerkt, "allerdings auf die Übernahme notwendiger Verkehrsmaßnahmen beschränken".

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