20.06.2021 - 12:15 Uhr
BirglandOberpfalz

Schäden an Wanderwegen im Birgland ein Ärgernis

Ein ungebrochener Bauboom und Förderung des Breitbandausbaus zeugen von einer guten Entwicklung des Birglandes. Im Gemeinderat gibt es aber auch Kritik und eine Ehrung.

Helmut Kölbel nahm von Bürgermeisterin Brigitte Bachmann eine Ehrenurkunde für seine 25-jährige Tätigkeit als Gemeinderat entgegen.
von Franz MüllerProfil

Die Baulust in der Landgemeinde Birgland reißt nicht ab. Wohnhaus-Neubauten, Sanierung älterer Objekte und landwirtschaftlicher Bedarf sind geplant. Und für das Breitbandnetz gibt es eine stattliche Förderung, die den kleinen Orten und Weilern zugute kommt.

Vor Beginn der Sitzung hob Bürgermeisterin Brigitte Bachmann die ehrenamtliche Arbeit dieses Gremiums hervor. Anlass war die Ehrung von Gemeinderat Helmut Kölbel für seine Stimme seit 25 Jahren. Gute Mitarbeit und fundierte Ratschläge waren der geschätzte Beitrag für die Aufgaben der Kommune und die Anliegen der Bürger. Zur Dankesurkunde gehörte auch ein passendes Geschenk.

Das Tagesgeschäft galt wie beinahe in jeder Sitzung den Bauvorhaben. Den Nachbarn geht es ähnlich – gegen einen weiteren Illschwanger Bebauungsplan gab es keine Einwendungen. In Aicha sollen gleich zwei neue Wohnhäuser gebaut werden, während in Ammerried eine Trocknungshalle benötigt wird. Dem Abriss eines alten Gebäudes mit Neubau eines Wohnhauses an gleicher Stelle in Schwend wurde zugestimmt. Erfreulich auch die Bauvoranfrage für ein Jugendzentrum mit angrenzender Lagerhalle in Betzenberg. So erfahre die Infrastruktur des Gemeindelebens nach Auffassung von Brigitte Bachmann und der Räte einen weiteren Pluspunkt.

Als Information wies die Bürgermeisterin auf die Zusage der staatlichen Förderung für den Breitbandausbau der vielen Kleinorte und Weiler mit 3 122 000 Euro hin. Auch die Feuerwehren kommen nicht zu kurz bei größeren Anschaffungen. Während so die Birgland-Gemeinde für die Bürger und auch Tourismusgäste immer wieder tätig sei, falle die zunehmende Unart der Beschädigungen der Wander- und Waldwege auf. Immer wieder würden die Wege verlassen und die Natur beeinträchtigt. Der Appell, sich ordnungsgemäß in der Natur zu verhalten, sollte künftig nicht ungehört bleiben.

Ebenso machten einige Gemeinderäte auf die Verkehrs- und Parkprobleme beim Nahtourismus aufmerksam. Das „wilde Parken“ sollte vermieden werden.

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Illschwang

 

 

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