Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach hat im August im Auftrag des Landkreises Neustadt und der Stadt Vohenstrauß mit dem dringend erforderlichen Ausbau der Ortsdurchfahrt Böhmischbruck und dem Abbruch und anschließenden Neubau der Brücke über die Pfreimd begonnen. Die bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer hat Landkreis und Stadt nun eine Förderung der Maßnahme in Höhe von 2,25 Millionen Euro zugesagt.
Die aus den Kreisstraßen NEW 38 und NEW 40 bestehende Ortsdurchfahrt Böhmischbruck im Bereich der Stadt Vohenstrauß befindet sich aktuell in einem schlechten baulichen Zustand und entspricht nicht mehr den Anforderungen des über die Jahre kontinuierlich gestiegenen Verkehrsaufkommens. Insbesondere die bislang fehlenden Gehwege stellen einen erheblichen Mangel für die Verkehrssicherheit dar. Auf der bestehenden Brücke über die Pfreimd, die aus den 1950er Jahren stammt, musste die zulässige Geschwindigkeit zuletzt wegen baulicher Mängel und ihrer schmalen Fahrbahnbreite sogar auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt werden.
Der Landkreis Neustadt und die Stadt Vohenstrauß investieren nun fast 4,4 Millionen Euro in den dringend nötigen Neubau der Brücke und die Ertüchtigung der Ortsdurchfahrt. Mit der Durchführung des Projekts wurde das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach betraut. Die Fertigstellung der Maßnahme ist für Ende 2021 geplant. Verkehrsministerin Schreyer konnte nun dem Landkreis und der Stadt eine Förderung in Höhe von 2,25 Millionen Euro zusichern, wovon rund 1,9 Millionen Euro aus Mitteln des Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes und rund 350.000 Euro aus Mitteln des Bayerischen Finanzausgleichsgesetzes kommen.
Damit übernimmt der Freistaat mehr als die Hälfte der veranschlagten Projektkosten. „Neben dieser finanziellen Hilfe verbessern wir auch mit der fachlichen Unterstützung durch das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach die verkehrliche Situation in Böhmischbruck. Der Ausbau der Straßen stärkt das örtliche wie überörtliche Verkehrsnetz in der Region, das höhere Maß an Verkehrssicherheit stellt zudem einen echten Mehrwert für die Menschen vor Ort dar“, freut sich die Ministerin. Laut Kämmerer Rainer Dötsch beteiligt sich die Stadt an der Maßnahme mit den Gehwegkosten in Höhe von 353.000 Euro. Davon rechne die Stadt mit einem Zuschuss von 141.000 Euro.















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