Die Gemeinde Brand macht ihren Empfang immer am Neujahrstag. Ihn nach dem abendlichen Gottesdienst abzuhalten, hat sich bewährt. „Gute Vorsätze mögen ihren Alltag positiv beeinflussen, aber nicht dominieren“, wünschte Bürgermeister Ludwig König zu Beginn seiner Ansprache. „Uns allen wünsche ich für das Jahr 2019 weiterhin eine sensible Hand bei der Abwägung zwischen den Individualinteressen und dem Gemeinwohl.“
Dem Bürgermeister ist es wichtig, an diesem Abend vor allem Dank zu sagen und Anerkennung auszusprechen. Dank den Menschen zu sagen, die durch ehrenamtliches Engagement einen positiven Beitrag für ein lebendiges Gemeinwesen leisten. Dabei klingen seine Worte nicht wie die offiziellen Wort eines Amtsträgers, sondern eher wie Worte eines Mannes, der sich mit Leib und Seele in den Dienst der Gemeinschaft stellt, dem das Wohl der Gemeinde und eines jeden Einzelnen spürbar am Herzen liegt. Die guten Wünsche, die er an den Anfang des Abends stellt, decken sich mit all dem.
Als Möglichkeit des Zusammentreffens sieht Ludwig König diese Empfänge und es freut ihn sichtlich, wenn der Saal voll ist. Die vorbereiteten Plätze in diesem Jahr waren restlos belegt. Dann galt sein Gruß vielen geladenen Gästen und auch den Neuzugezogenen, verbunden mit der Hoffnung, dass sie sich in der Gemeinde schnell eingewöhnen und sich wohlfühlen. Die Vielfalt der Vereine und Gruppierungen würde die Möglichkeit bieten, Hobbys und Interessen nachzugehen. Und natürlich weist ein Bürgermeister am Beginn eines neuen Jahres auch auf die Vorzüge seiner Gemeinde hin und erklärt abschließend, dass es in der Hand der Bürger liegt, ob sie die Angebote weiterhin nutzen wollen. Noch gebe es eine Sparkassenfiliale, eine Zahnarztpraxis, Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsbetriebe, eine Bäckerei mit Lebensmittelverkauf. Nur durch die Annahme des Angebotes sei diese Nahversorgung auch weiterhin gesichert.
Das Leben im Dorf fange bei den Kindern an und da lässt es sich der Bürgermeister nicht nehmen, alle Schülerinnen und Schüler aufzulisten, die einen Abschluss erreicht haben: Den Hauptschul-Abschluss haben Jannik Deuerling, Florian Erhardt, Emily König, Selina Reiß erreicht. Alle hätten einen Ausbildungsplatz oder gehen weiter auf eine Schule. Die Realschule haben Lili Glowka, Daniel Moller, Marie Philipp, Paul Philipp, Maximilian Pinzer und Tom Söllner abgeschlossen. Sophia Bayer hat ihre schulische Laufbahn mit dem Abitur beendet. Auch die Besten wurden genannt und vom Bürgermeister mit einem kleinen Geschenk bedacht. Theresa Panzer wer Klassenbeste in der 2. Klasse und ihre Schwester Maria Panzer wurde mit einem Notendurchschnitt von 1,5 Klassenbeste am Luisenburg-Gymnasium Wunsiedel. Beim Känguru-Wettbewerb, einem bundesweiten Mathematik-Wettbewerb, hat sie den dritten Platz belegt. Anna-Lena Sticht und Eva Glowka konnten die Fachoberschule Marktredwitz mit dem Fachabitur abschließen. Mit Erfolg hat Johannes Reiß sein Studium zum Bachelor of Engineering absolviert.
Dank des Bürgermeisters für besonderes ehrenamtliches Engagement
Einige besondere ehrenamtliche Leistungen hob der Brander Bürgermeister hervor wie Christof Schindler und Manfred Kraus, die im vorigen Winter die Loipen gespurt haben, die Vereine und Gruppierungen hätten viel zum Dorfleben und die Dorfgemeinschaft beigetragen. Stellvertretend nannte Ludwig König das 80jährige Bestehen der Pfarrkirche, die Einweihung der zweiten Kindergartengruppe und das 20jährige Bestehen des Kinderhauses, Dorfkirwa mit Tanz und Umespieln. Die Wettkampfgruppe der Herren der Fuhrmannsreuther Floriansjünger hat den prestigeträchtigen Kuppel-Cup im Feuerwehrsport auf Bundesebene gewonnen, die Damengruppe holte den dritten Platz. Der Arbeitskreis Naturschutz Brand wurde mit der FGV-Umweltmedaille ausgezeichnet. Der Dank des Bürgermeisters galt auch all denen, die die Ortschaften, Anlagen und Denkmäler sauber gehalten haben, den Austrägern der Dorfzeitung, des Veranstaltungskalenders und denen, die sich um das Grab des Ehrenbürgers und ehemaligen Pfarrers Josef Pichl kümmern. Sehr wichtig ist ihm die Arbeit der Beauftragen: Waltraud Sticht für ihre Arbeit für die Senioren, das Amt der Behindertenbeauftragten liegt in den Händen von Andrea Hofmann, Michaela Schmidt hat das Amt der Familienbeauftragten übernommen. Der Jugendgemeinderat unter Federführung des Jugendbürgermeisters Benny Schindler kümmert sich um die Belange der Jugend und organisiert den Jugendraum im Pfarrheim und erstellt das jährliche Ferienprogramm. Neue Jugendbeauftragten ist Maria König. Ihnen allen dankte Ludwig König herzlich und bat weiter um engagierte Mitarbeit

















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