Brand (VG Neusorg)
01.10.2020 - 13:03 Uhr

Endspurt für das Schlachthaus

Die letzten Arbeiten für besonderes Bauprojekt in Brand laufen. Der Außenbereich ist fast fertig, Die Eröffnung ist am Kirchweihsamstag.

Das Schlachthaus steht kurz vor der Eröffnung. Am Kirchweihsamstag, 17. Oktober, ist es soweit. Derzeit wird fest an den Außenanlagen gewerkelt. Gut gelungen ist die Bachaufweitung. Bild: ld
Das Schlachthaus steht kurz vor der Eröffnung. Am Kirchweihsamstag, 17. Oktober, ist es soweit. Derzeit wird fest an den Außenanlagen gewerkelt. Gut gelungen ist die Bachaufweitung.

Das Projekt „Schwebendes Schlachthaus“ ist auf der Zielgeraden, der Countdown läuft und am Kirchweihsamstag, 17. Oktober, ist ausgezählt. Dann steht um 14 Uhr die Eröffnung an. Während drinnen die wichtigsten Arbeiten abgeschlossen sind, beherrschen nun kleine Bagger, Rechen und Schaufel den Platz am Gebäude. Das ganze Gelände um das Haus wurde aufgefüllt, sodass das Schlachthaus nun über die Brücke an der Westseite ohne Stufe verlassen werden kann. Die Randsteine lassen die künftige Einteilung des Platzes erkennen. Ob das Grün in den bleibenden drei Wochen schon zu sehen ist und in welchem Ausmaß, wird auch eine Sache der Temperaturen sein. Noch ragen lose Kabel aus der Erde, weil die Außenbeleuchtung noch nicht angeschlossen ist. Der Abstellplatz der Fahrräder mit Ladestation ist ebenso noch nicht zu erkennen. Auch auf der Ostseite hat sich allerhand getan. Mit Baggern wurde die Grundlage für die Parkplätze geschaffen, die derzeit gepflastert werden. Gut gelungen ist auch die Bachaufweitung an der Nordseite des Geländes. Die Schnecke zum Herauspumpen des Wassers ist noch unterwegs, wird bis zum Eröffnungstermin aber sicher installiert sein.

Wie geht es dann weiter? Im Gemeinderat standen die Öffnungszeiten auf der Tagesordnung. Erste Interessenten für die Nutzung des Schlachthauses sind die beiden Brander Chöre. Der Männerchor probte bisher jeden Freitag, der Gemischte Chor jeden zweiten Mittwoch. Den Freitagabend sah Wolfgang Doleschal als einen günstigen Tag für private Feiern und kleine Veranstaltungen und stellte die Frage nach einer Änderung der Proben auf einen anderen Werktag. Bürgermeister Bernhard Schindler schlug den Donnerstag, den Samstag und den Sonntag vor. Geöffnet wäre dann an den ersten beiden Tagen von 18 Uhr bis 23 Uhr und am Sonntag von 13 Uhr bis 18 Uhr. Die Vereine müssen bei Veranstaltungen sich selber versorgen, was bedeutet, dass das Geld für die Getränke hinterlegt wird und am nächsten Tag jemand abrechnet. Das bedeutet auch, dass eine Person gefunden werden muss, die organisiert und das Management als Bedienung übernimmt. Denkbar sei auch, hieß es bei der Sitzung, dass Metzger oder Gemüsehändler zu bestimmten Zeiten ihre Waren im Schlachthaus verkaufen. Interessenten scheinen bereits vorhanden zu sein. Als Grundstock sollte dies alles einmal gesehen werden. „Ein Jahr Probelauf“, meinte Wolfgang Doleschal, dann könne man ein Resümee ziehen.

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Brand (VG Neusorg)02.04.2020
 
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