Keine Maschinen mehr am künftigen „schwebenden Schlachthaus“ in Brand. Die Firma aus Massing hat ihre Geräte abgezogen. Der erste Akt ist abgeschlossen. In weniger als einer Woche wurden die Löcher gebohrt und die Pfähle eingebaut. Metallköpfe mit Gewinde ragen aus dem Boden, diese stecken in Metallhülsen. Drei der Pfeiler sind im 45-Grad-Winkel eingebaut und das in drei verschiedene Richtungen, um ein seitliches Verschieben zu verhindern. Der Betonboden um die Köpfe der Pfähle herum muss nun wieder entfernt werden, auf die Köpfe der Pfeiler werden dann zweimal tellergroßegroße Schrauben gedreht und das in zwei verschieden hohen Schichten. Das sind dann die Punkte, die, in die spätere Decke eingegossen, diese tragen. Die bewehrte Decke wird 40 Zentimeter hoch werden und ihre Bewehrung wird in die Mauern des Gebäudes greifen. Dann steht das Gebäude auf Pfeilern und wird seinem Namen gerecht; jedoch erst dann, wenn all die notwendigen Arbeiten auch im vorderen Ziegelbau gemacht sind: Decke rausnehmen, aufgraben, Pfähle einbohren und darauf wie im hinteren Teil die Decke darauf aufbauen. Schwierig war es im hinteren Teil gleich zu Beginn der Bohrungen. Die geplanten neun Meter Tiefe wurden nicht erreicht worden. Bei 7,5 Meter stieß der Bohrer auf Granit. Der jedoch ist so hart, dass die Pfähle sicher darauf stehen werden.
Jetzt sind erst einmal die Firmen Schreyer und Reiß & Schreyer am Zuge, um die Vorarbeiten für die nächste Bohrung zu erledigen. Drei bis vier Wochen werden dafür nötig sein, dann ist der große Bohrer aus Massing wieder vor Ort und geht wieder an die Arbeit.















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