Der Bruckweg ist eine gesperrte Straße, welche die Fichtelberger Straße mit der Max-Reger-Straße in Brand verbindet. Für viele, vor allem ältere Menschen aus dem Dorf, ist sie der tägliche Weg zur Kirche. Wenige Meter vor der Einmündung in die Max-Reger-Straße befindet sich der Zugang zum Spielplatz, auf dem sich bei gutem Wetter junge Familien mit ihren Kindern aufhalten. Sie fühlen sich nicht mehr sicher und fürchten vor allem um ihre Kinder, weil die Straße trotz Sperrung von Autos als Durchgangsstraße benutzt und dort auch zunehmend schneller gefahren wird.
Verständnis im Gremium
Nun brachte Michaela Schmidt (CSU) die Angelegenheit auf Wunsch der Eltern im Gemeinderat vor und stieß damit auf großes Verständnis. Ihr ging es vor allem darum, dass der Zaun am Spielplatz bis hin zum Nachbargrundstück geschlossen wird und vielleicht nur eine Tür offen bleibt. Im Winter müsste der Zaun abgehängt werden, weil der Platz zum Ablagern des Schnees gebraucht wird. Wolfgang Doleschal (CSU) bestätigte die Beobachtungen der Eltern und zeigte Verständnis für deren Anliegen. Vor allem Auswärtige würden durch "die Bruck", wie die Straße üblicherweise genannt wird, fahren. Das Schild "Anlieger frei" für den landwirtschaftlichen Verkehr sei praktisch nicht mehr nötig, weil kein Landwirt mehr durchfahre.
Lösung im Bauausschuss gesucht
Aber gerade die Öffnung für Anlieger mache eine Kontrolle schwer, weil nachgewiesen werden müsste, dass der Autofahrer von Anfang bis Ende durchgefahren ist, ohne anzuhalten. Er könne sich einen Pfahl in der Mitte der Straße etwa bei der Garage Popp vorstellen, zumindest für ein paar Wochen. Vielleicht gäbe es auch die Möglichkeit, den Bruckweg im Rahmen der Städtebauförderung zum verkehrsberuhigten Bereich zu machen. Georg Zaus (FWG) erinnerte daran, dass es schon einmal eine Initiative gegeben habe, doch sei dann nichts geschehen. Wahrscheinlich habe man auf Anzeigen gewartet, doch "wer macht das schon". Die Lösung wird nach Vorschlag des Bürgermeisters Bernd Schindler (CSU) im Bauausschuss gesucht. In der nächsten Sitzung soll bei einem Ortstermin die Angelegenheit erörtert werden.
















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