Die Phase der Städtebauförderung, in der sich Brand befindet, lässt neue Ideen entstehen. Die Nutzung des ehemaligen Anwesens Lindner in der Fichtelberger Straße und auch das ehemalige Gasthaus „Goldener Hirsch“, das mittlerweile Eigentum der Gemeinde ist, sind völlig offen, wobei der Abriss des „Goldenen Hirschen“ mittlerweile beschlossene Sache ist. Selbst Architekt Peter Haimerl, für den ein Abriss immer der letztmögliche Schritt ist, hat sich dafür ausgesprochen. Verfall zu weit fortgeschritten, baufällig, Teile seien bereits eingestürzt, wie aus Kreisen des Gemeinderats zu vernehmen war.
Eine Fragebogen-Aktion, die die Gemeinde nun gestartet hat, steht in Zusammenhang mit der möglichen Nutzung der Gebäude. 277 Fragebogen wurden an alle Personen versandt, die bereits das 65. Lebensjahr erreicht haben. Die Gemeinde möchte in den nächsten Jahren dazu beitragen, eine aktive und generationenfreundliche Gemeinde zu werden. Gefragt wird nach den Vorstellungen der Brander Senioren, wo ihrer Meinung nach Bedarf besteht, wie sie sich eine künftige Versorgung in Brand vorstellen, auch danach, wo es fehlt und gute Ideen können immer hinzugefügt werden. Bei den Bürgergesprächen war die Rede von Wohngemeinschaften, die entstehen könnten und von der optimalen Lage für ein solches Vorhaben. Mit der Fragebogenaktion möchte die Gemeinde nun die Idee ein Stück weit vorantreiben. Wichtig wäre nun, dass sich möglichst viele der Adressaten an der Aktion beteiligen und ihre Meinung kundtun. Für die Erstellung des Fragebogens und dessen Auswertung steht die Gemeinde bereits mit einer Firma in Verbindung, die sich in Brand auf diesem Gebiet eventuell engagieren möchte; in welchem Rahmen, ist nicht bekannt. Die Gemeinde bittet herzlich um Beteiligung, um das Projekt weiter vorantreiben zu können. Bis 10. März besteht dazu Gelegenheit. Die Aktion ist selbstverständlich freiwillig und anonym













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