12.06.2019 - 19:05 Uhr
BrandOberpfalz

Die große Bohrmaschine ist da

Es wird spannend in Brand. Das Ziel "schwebendes Schlachthaus" rückt wieder ein ganzes Stück näher.

Die Bohrmaschine beim Schlachthaus wartet auf ihren Einsatz. Noch fehlen Meißel und Füllmaterial, ab Montag wird dann gebohrt.
von Bertram NoldProfil

Nun ist sie da, die große Bohrmaschine, die die Löcher bohren wird, in denen die Pfähle entstehen. 17,5 Zentimeter Durchmesser werden sie haben und neun Meter i die Tiefe ragen. Mit dem Bohren wird zugleich das Füllmaterial verpresst, das die Pfähle ausbildet. Drei Maschinen dieser Art besitzt die Firma aus Massing, die kleinste wird in Brand die Arbeit machen, weil das Gerät in das Gebäude fahren muss. Die Bohrmaschine hat einen eigenen Antrieb zum Fahren. Ist sie erst einmal im Gebäude, wird der Antrieb des Bohrers durch ein Aggregat von außen geschehen, um die Abgase nicht im Gebäude zu haben. Noch fehlen die Meißel, die in der Tiefe von neun Metern verbleiben und auch das Füllmaterial muss noch angeliefert werden. Ab Montag wird gebohrt, vermuten die beiden Mitarbeiter, und sie gehen von einer Woche aus, bis die Löcher gebohrt sind. Dann wird es wohl an den älteren Teil des Gebäudes gehen wie gehabt: Decke raus, ausbaggern und dann Pfähle einbohren. Die Pfähle werden oben abgeschnitten, darauf wird dann die bewehrte Decke liegen, deren Bewehrungen unter die Außenmauern greifen. Dann steht das Gebäude auf den Pfählen und das Schlachthaus wird seinem Namen gerecht, als das es in aller Munde ist: Dann ist es das „schwebende Schlachthaus“.

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