Für die Entsorgung der Gartenabfälle hätte sich heuer ein günstigerer Preis als im Vorjahr ergeben. Die Gemeinderäte blieben bei 27 Euro pro Schein und sorgen vor. Bald ist Frühling, dann wird der Platz zur Grünabfallentsorgung im ehemaligen Steinbruch im Birket wieder Treffpunkt für Gartenfreunde.
Schlangenstehen vor dem Tor ist an manchen Tagen dann durchaus möglich, wenn Gartler aus Brand und Ebnath ihre Abfälle loswerden wollen. 27 Euro pro Anwesen und Jahr kostet der Ablieferungsschein. Die Kosten werden alle Jahre neu ermittelt. Die Gebührenbedarfsberechnung stand auf der Tagesordnung der vergangenen Gemeinderatssitzung. Die vorläufige Ermittlung der Kostendeckung 2018 hat dieses Mal eine Kostenüberdeckung von 3 324,90 Euro ergeben. Hauptsächlich ist diese zustande gekommen, weil bereits die Ermittlung der Kostendeckung für 2017 eine Überdeckung von 3686 Euro ergeben hatte. Für 2019 wurden Kosten für nur einmaliges Häckseln mit 1800 Euro angesetzt.
Neben dem Verwaltungskostenanteil für die Gemeinde Brand von 1200 Euro wurde auch der Verwaltungskostenanteil für die Gemeinde Ebnath mit 880 Euro berücksichtigt. Von 272 verkauften Scheinen als Erfahrungswert gehen die Verantwortlichen aus, da ergäbe sich ein Preis von 18,45 Euro pro Schein. Ohne Berücksichtigung des Überschusses von 2018 hätte sich eine Gebühr pro Berechtigungsschein von 27,85 Euro ergeben.
Bürgermeister Ludwig König (CSU) bat, wie in der Sitzungsvorlage vorgeschlagen, bei 27 Euro zu bleiben. Damit könne vermutlich die Gebühr von 27 Euro je Schein für einen längeren Zeitraum beibehalten werden. Er sprach vom möglichen Bau einer Sickergrube, die dann Kosten verursachen würde. 27 Euro seien ein akzeptabler Preis. Das meinten auch die Gemeinderäte und beschlossen dies einstimmig.












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