13.01.2020 - 12:30 Uhr
BrandOberpfalz

Die Sommerlounge 2020 magnetisiert die Massen

Vielversprechender Info-Abend im Mehrzwecksaal Brand. Spürbare Aufbruchstimmung, spontane Zusagen zur Mithilfe, gemeinsam etwas Gutes für die Gemeinde schaffen

Nach dem offiziellen Teil des Info-Abends zur Sommerlounge gab es bei einem Bier und einer Brotzeit noch viel zu diskutieren.
von Bertram NoldProfil

„Unser Herz brennt für das Fichtelgebirge!“ Glaubhaft und überzeugt gab Sybille Kießling als Vorsitzende des Fördervereins Fichtelgebirge ihrem leidenschaftlichen Einsatz für die Region Ausdruck. Sie war beim Info-Abend zur Sommerlounge im Mehrzwecksaal in Brand anwesend. Mit dem Organisations-Team zeigte sie sich überwältigt von dem Besuch der Brander an diesem Abend. Die Zahl der Besucher hatte alle Erwartungen übertroffen und die gleiche Zahl der vorbereiteten Plätze musste noch einmal eingeschoben werden. 90 Brander wollten mehr wissen über das große Ereignis in diesem Jahr. Eine tragende Basis für die Sommerlounge 2020 wurde an diesem Abend geschaffen und die Überzeugung, dass die Veranstaltung am 6.August eine besondere wird, die man so schnell nicht vergisst, wurde mehrfach geäußert. Auch der Leiter des Organisations-Teams, Wolfgang Doleschal, verbarg in seinem Grußwort die Freude über den hervorragenden Besuch nicht und Bürgermeister Ludwig König schloss sich seinem Vorredner an. Mit einem Video von der Sommerlounge 2018 in Hohenberg und Fotos von der 2019er Veranstaltung in Rehau hatte der Abend begonnen, um denen einen Eindruck zu vermitteln, die noch wenig von der größten jährlichen Veranstaltung des Fördervereins wussten, die 2020 zum ersten Mal im Landkreis Tirschenreuth und auch zum ersten Mal in der Oberpfalz stattfindet. Alle Unklarheiten sollten bei diesem Abend aus der Welt geschaffen werden: Sybille Kießling begann damit, indem sie den Förderverein Fichtelgebirge vorstellte und Ziele und Inhalt der Arbeit nannte, die dem Grundsatz „vernetzen, entwickeln, umsetzen“ folgt. Es gelte, das Image des Fichtelgebirges zu verbessern und die alljährliche Sommerlounge ist ein wichtiger Beitrag dazu. Sie ist ein grenzüberschreitendes Projekt nicht nur über Landkreis- und Bezirksgrenzen hinweg; auch die tschechische Nachbarschaft ist eingebunden. Die Sommerlounge sei alle Jahre „anders schön“ formulierte Sybille Kießling und sie erfreue sich zunehmender Beliebtheit. Manche würden sogar ihren Urlaub danach planen. Sie beschrieb die Sommerlounge als regionale Präsentation, und Information und dazu gebe es ein Rahmenprogramm. Wolfgang Doleschal erläuterte, wie Brand, ausgehend von einem zufälligen Besuch einer früheren Veranstaltung dazu kam, erläuterte das Bewerbungsverfahren und ging auf den dringend notwendigen Meilenstein ein, das sogenannte „schwebende Schlachthaus“ in Brand, das symbolisch für eine weitere positive Entwicklung steht. „Offenbar traut man es uns zu, eine schöne Sommerlounge zu gestalten!“ fasste Wolfgang Doleschal zusammen. Mehrere Sitzungen hat die Gruppe „Infrastruktur“ schon absolviert. Ergebnis waren eine Menge an guten Ideen, die nun alle auf den Prüfstand müssen, um über deren Machbarkeit zu entscheiden. „Hubschrauber-Rundflüge stehen im Raum ebenso wie die Eröffnung mittels Fallschirmabsprung. Mitten im Sommer Skispringen für die Kleinen? In Brand wird es das vermutlich geben. Stefan Jungnickl ist Sprecher der Gruppe „Catering“. Er stellte schon Details vor und auch eine räumliche Aufteilung. Wichtig für ihn wie für alle anderen Bereiche: Es sollen genügend Mitarbeiter gefunden werden, um in mehreren Schichten arbeiten zu können. Schließlich sollen die Aktiven auch an der Veranstaltung teilnehmen können und nicht den ganzen Abend hinter dem Tresen stehen müssen. Dazu kann die Öffentlichkeitsarbeit einen wichtigen Beitrag leisten. Für Bertram Nold war die Förderung der Dorfgemeinschaft durch die Sommerlounge von Anfang an die größte Motivation. Möglichst viele Details unter die Leute bringen, um ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass die Veranstaltung einen großen Gewinn für die Gemeinschaft bringen kann, sei sein Ziel. Schließlich ging Hilmar Zaus kurz auf das Sicherheitskonzept ein und Sybille Kießling streifte noch die Kampagne „freiraum für macher“, mit der der Förderverein deutschlandweit unterwegs ist. Sie zog ein äußerst positives und motivierendes Resümee des Abends: „So weit wie heuer waren wir im Januar noch nie!“ Die Mitglieder der Kerngruppe durften den Abend als vielversprechenden Auftakt der „heißen“ Phase verbuchen. Einige Besucher hatten sich spontan für Mithilfe entschieden, weil sie zu den gehören möchten, die für ihre Gemeinde etwas Gutes schaffen. Bei Bier und Brotzeit wurde noch lange angeregt diskutiert.

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