Corona hat vieles verändert und auch vor dem Fortgang der Baumaßnahmen am Schlachthaus nicht haltgemacht. Dass es seit wieder vorwärtsgeht, sieht man unter anderem an der Brücke über die Mulde, die in der vergangenen Woche installiert wurde. Drinnen stehen die Toiletten – von draußen an dem, angehängten schwarzen Vorbau zu erkennen - vor der Fertigstellung, auf der Ostseite ist die Wärmepumpe installiert. Wie es drinnen einmal endgültig aussehen wird, kann man sich gut vorstellen.
Der übliche Jour fix am Montag fiel in dieser Woche aus und das hatte seinen guten Grund. Die Leitende Regierungsbaudirektorin, Frau Regina Harrer, hatte ihren Besuch für Mittwoch angekündigt und so wurde die Besprechung auf diesen Tag verlegt. Auch Bauleiter Karl Landgraf war aus Blaibach angereist und Handwerker waren vor Ort. Kaffee und Kuchen stand für alle bereit, doch dafür war erst einmal keine Zeit. Bürgermeister Bernhard Schindler begrüßte den Gast aus Regensburg, dann ging es erst einmal um den Schwerpunkt des Zusammentreffens: die Außenanlangen. Frau Harrer zeigte ließ sich von Architektin Anna Firak durchs Haus führen und Details erklären. Sie zeigte sich überrascht von dem, was aus dem Haus geworden ist. Kreisfachberater Harald Schlöger war an diesem Tag ein wichtiger Berater für die Planung der Außenanlagen. Eine Bepflanzung um das Gelände wird es sicher geben; eventuell ist ein leichter Zaun oder auch nur ein zwischen Holzpfosten gespanntes Stahlseil nötig bis die natürlich Grenze gewachsen ist, um für die Kinder ein deutliches Zeichen zu haben, dass hier das Verlassen des Grundstücks eigentlich nicht möglich ist. Im Westen, in der Nähe des Baches, wird es Fahrradständer mit Ladestationen für vier Fahrräder geben. Architektin Anna Firak hatte bereits Zeichnungen von dieser Station dabei. Ein Grillplatz ist eingeplant und Ruhebänke und ein fest verankerter Sonnenschirm soll eine Sitzgruppe überspannen. Bedarf ist auch noch am Haus und an der Grube selbst. Der „schwebende“ Teil des Hauses wird noch verputzt, unten gedämmt und auch dort verputzt. Der Boden direkt unter dem Haus wird noch etwa 20 Zentimeter aufgefüllt. Auch an der Böschung muss noch gearbeitet werden. Sie erschien den Anwesenden zu steil. Kinder sollen hier runterpurzeln können ohne sich zu verletzen. Deshalb wird sie noch flacher gemacht. Bleibt noch der Zugangsbereich von der Straße auf den Platz. Bürgermeister Bernhard Schindler schlug ein bewegliches Zaunteil vor, das schnell beseitigt werden kann, um Lieferanten die Zufahrt zu ermöglichen. Es werden wohl zwei Teile werden: eine kleinere Tür als Zugang und daneben ein Tor. Von einem Einweihungstermin wurde noch nicht gesprochen; er dürfte jedoch nicht allzu weit entfernt sein. Auch da wird wohl der Virus seinen Einfluss haben und Zeit und Umfang mitbestimmen.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.