31.01.2020 - 14:39 Uhr
BurglengenfeldOberpfalz

Zehn Männer und eine Frau wollen im Städtedreieck Rathauschefs werden

Das Städtedreick ist neben dem Raum Schwandorf/Wackersdorf der wichtigste Ballungsraum des Landkreises. In den drei Kommunen im Süden gibt es elf Bewerber um die Bürgermeisterämter. Zwei Rathäuser bekommen sicher einen neuen Chef.

von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Burglengenfeld punktet diesmal mit vier Kandidaten: Dem amtierenden Bürgermeister Thomas Gesche (CSU) wollen Michael Hitzek (SPD), Gregor Glötzl (Freie Wähler) und Phillip Poguntke (Linke) den Rang streitig machen.

Bürgermeister Thomas Gesche kann einen Tag vor dem Urnengang seinen 35. Geburtstag feiern. Der frühere städtische Verwaltungsangestellte hatte 2014 SPD-Bürgermeister Heinz Karg beerbt und nach jahrzehntelanger SPD-Herrschaft eine neue Ära eingeläutet.

Dass der SPD-Kandidat diesmal nicht wieder unter "ferner liefen" rangiert, dafür will heuer Michael Hitzek sorgen. Der 44-jährige Pressesprecher der Stadt und vormalige Zeitungsredakteur möchte einiges ändern: "In Burglengenfeld dümpeln nämlich viele wichtige Themen und Projekte vor sich hin, werden halbherzig angepackt oder gar nicht verfolgt."

Chancen verspricht sich auch der 37-jährige Gregor Glötzl, der für die Freien Wähler/BWG antritt. Der Diplomgeograf ist Leiter der "Geschäftsstelle Städtedreieck" und will mit seinen "112 Ideen für Lengfeld" das Wachstum der Stadt nachhaltig gestalten.

"Transparenz statt braune Flaschen" fordert hingegen Phillip Poguntke, der der bei der Europawahl erfolgreichen Spaß-Partei "Die Partei" angehört und den Linke, "Partei" und "Piraten" aufs Schild gehoben haben. Der 29-Jährige arbeitet als PC-Techniker (für Schulen) bei der Stadt Regensburg.

Maxhütte-Haidhof hat drei Bürgermeisterkandidaten. Um die Nachfolge der ausscheidenden Susanne Plank (CSU) treten Matthias Meier (CSU), Horst Viertlmeister (SPD) und Rudolf Seidl (Unabhängige) gegeneinander an.

„Ich möchte Bürgermeister von Maxhütte-Haidhof werden, weil ich unsere Stadt weiterhin auf Erfolgskurs sehen möchte,“ versichert der 27-jährige Jurist und Verwaltungsbeamte Matthias Meier, den die Christsozialen ins Rennen schicken.

Bankkaufmann Horst Viertlmeister von der SPD (52) sieht seine Aufgabe so: „Ich möchte unser Maxhütte-Haidhof fit für die nächsten Generationen machen und in eine gute Zukunft führen.“

Für die Unabhängigen Wähler Maxhütte-Haidhof strebt Rudolf Seidl nach dem Chefposten im Rathaus. Auch der 49-jährige Polizeibeamte gibt als Ziel an, "unsere Stadt mit meiner Erfahrung in die Zukunft zu führen und voran zu bringen".

In Teublitz gibt es eine Auswahl zwischen vier Bewerbern, alles Neulinge: Thomas Beer (CSU), Andreas Ferstl (SPD), Hannah Quaas (Grüne) und Markus Pretzl (Freie/Unabhängige Wähler). Bürgermeisterin Maria Steger (CSU) tritt nicht mehr an.

Ihr Parteifreund Thomas Beer, 51 Jahre alt und bei der Sparkasse beschäftigt, sieht sich als ausgleichender Charakter. "Ich stehe für Kompromisse zwischen Umwelt, Wirtschaft und Sozialem," versichert er.

Forstwirt Andreas Ferstl (47) kämpft für die SPD und weiß als Personalratsvorsitzender laut eigenen Aussagen "wie man Arbeitnehmerinteressen vertritt und in Verhandlungen gemeinsame Lösungen findet".

Als einzige Frau im Städtedreieck bewirbt sich die Grünen-Kandidatin Hannah Quaas um ein Bürgermeisteramt. Die 28-jährige Wirtschaftsingenieurin sei bereit Verantwortung zu übernehmen, "damit Teublitz seine Identität nicht durch überdimensionierte Bauprojekte verliert".

Der 30-jährige IT-Berater Markus Pretzl wurde zum Teublitzer Bürgermeisterkandidaten für die Freien/Unabhängigen Wähler nominiert. "Ich möchte wieder mehr Bürgernähe ins Rathaus bringen", verspricht er.

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