Burkhardsreuth bei Trabitz
20.08.2021 - 12:04 Uhr

In Burkhardsreuth Revival des 24-Stunden-Mofa-Rennens

Die Motoren heulen wieder einen ganzen Tag lang: Nach 11 Jahren Pause geht das 24-Stunden-Mofa-Rennen wieder über die Bühne – allerdings nicht am Barbaraberg bei Speinshart, sondern in Burkhardsreuth.

Kopf an Kopf - Duelle, Staub und laute Motorengeräusche gehören zum Mofa-Rennen dazu. Bild: sne
Kopf an Kopf - Duelle, Staub und laute Motorengeräusche gehören zum Mofa-Rennen dazu.

Nach 11 Jahren Pause fand das 24-Stunden-Mofa-Rennen wieder statt. Zwar nicht wie früher am Barbaraberg bei Speinshart, aber trotzdem in der unmittelbaren Nachbarschaft bei Burkhardsreuth. Veranstalter Stefan Groß, der von 2001 bis 2010 in Speinshart mitgemacht hatte, war damals schon von der Veranstaltung begeistert. Nach der langen Zeit der Abstinenz hatte der erfahrene Veteran beschlossen: "Ich stelle selbst ein Rennen auf die Beine."

Und so begann er bereits im Oktober 2020 mit den Planungen. Seine Motivation: "Ich will den jungen Leuten in der Region in dieser schwierigen Zeit ein Ziel geben, auf das sie hinarbeiten können." Groß weiß, dass die Vorbereitung meist sehr umfangreich sind und die ganze Familie oft mitmacht: " Die Väter und Großväter sind stark eingebunden und helfen, wo sie können."

Die Internetpräsenz des ehemaligen Ausrichters "Weekend Warriors" unter www.mofarennen-speinshart.de war immer noch aktiv, und so konnte er diese übernehmen. Das Regelwerk hat er ebenfalls zum größten Teil von früher übernommen – aber mit kleinen Äderungen: Das Rennen wurde ohne Unterbrechung durchgeführt, die Regeln bezüglich des Fahrgestells waren strenger, die Teilnehmerzahl war geringer und wegen Corona gab es weder Party noch Alkoholausschank.

Schnell hatten sich 37 Teams mit maximal drei Fahrern angemeldet, von denen 36 dann auch tatsächlich antraten. Diese kamen meist aus der Region, aber auch aus Erlangen, Marktleugast, Prackenbach und Bisingen – und hatten damit teils über 100 Kilometer Anreise hinter sich.

Am Ende setzte sich das Team "Gratler Racing" aus Schlammersdorf mit den Fahrern Max Pülhorn, Andreas Grünwald und Jonas Leipold durch. Mit neun Runden Rückstand folgte das "Team Brunner" aus Bisingen. Das drittplatzierte "Sprengkommando" aus Münchsreuth hatte bereits 97 Runden Rückstand.

Stefan Groß war danach zufrieden, auch wenn das Mofa-Rennen auch die Kräfte des Veranstalters strapaziert hatte. Ob die "24 Stunden von Burkhardsreuth" nun eine einmalige Veranstaltung waren oder regelmäßig stattfinden sollen, will er erst nach einigen Runden Schlaf entscheiden.

Die drei Siegerteams: 1. "Gratler Racing" (Mitte), 2. "Team Brunner" (links), 3. "Sprengkommando" (rechts) Bild: sne
Die drei Siegerteams: 1. "Gratler Racing" (Mitte), 2. "Team Brunner" (links), 3. "Sprengkommando" (rechts)
Kopf an Kopf - Duelle, Staub und laute Motorengeräusche gehören zum Mofa-Rennen dazu. Bild: sne
Kopf an Kopf - Duelle, Staub und laute Motorengeräusche gehören zum Mofa-Rennen dazu.

"Ich will den jungen Leuten in der Region in dieser schwierigen Zeit ein Ziel geben, auf das sie hinarbeiten können."

Veranstalter Stefan Groß

 
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