Die Blasmusik ist in Dieterskirchen fest verwurzelt und kennzeichnet eine Jahrzehnte lange Geschichte. Der Musikverein wurde 2008 von engagierten Freunden der Blasmusik gegründet und ist aus dem Dorfleben nicht wegzudenken. In den vergangenen Monaten herrschte dennoch Unklarheit über den Fortbestand dieses etablierten Vereins. Die Freude war groß, als sich ein Dieterskirchener Bürger für Amt des Vorsitzenden zu Verfügung stellte.
Die Neuwahl erbrachte in allen Fällen klare Ergebnisse. Albert Vetter führt zukünftig als erster Vorsitzender den Verein. Als zweiter Vorsitzender wurde Gerhard Meier in seinem Amt bestätigt. In die Nachfolge von Josef Paumer tritt als Kassier Michael Ach. Valentin Schwendner wird neuer Schriftführer. Als Beisitzer unterstützen Walter Nagler, Markus Fuchs, Katharina Scheitinger und Theresa Ruhland. Die Kasse prüfen Thomas Köppl und Robert Kraus.
Als Glücksfall bezeichnete der musikalische Leiter Jürgen Lößl den kürzlich statt gefundenen Schnuppertag für Blasinstrumente in der Grundschule Dieterskirchen. Die Vorstellung der Instrumente fand bei den Schülern großen Anklang. 16 Kinder beschlossen ein Instrument zu erlernen und bei der neuen Kinderbläserklasse mitzumachen. Bei der Ausbildung unterstützen neben Jürgen Lößl (Blechinstrumente und Schlagzeug) Herrmann Lößl, Katharina Ruhland, Theresa Ruhland, Stefan Reitinger und Maria Lößl (Holzblasinstrumente).
Nach 15 jähriger aktiver Vorstandschaft gaben Vorsitzender Georg Bergschneider und Kassier Josef Paumer die Verantwortung für den Musikverein ab. Die Gesamtzahl der Mitglieder liegt derzeit bei 171. Bergschneider blickt zufrieden auf die Höhepunkte der vergangenen Jahre, auf Feste und Konzerte, zurück. Einige Veranstaltungen sind zum festen Bestandteil des Gemeindelebens geworden. Die Einkleidung der Musikanten mit Tracht sowie die neue Bestuhlung des Musikheims sind das „Werkzeug“ für die neue Mannschaft. Somit steht der Förderung des Musiknachwuchses, zu dem aktuell 28 Kinder und Jugendliche zählen, nichts mehr im Wege. Bürgermeisterin Anita Forster war nach der Neuwahl "ein Stein vom Herzen gefallen".













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