"Dieterskirchen bewegt sich" lautete das Motto des Spendenlaufs zugunsten der Kinderuniklinik Ostbayern (Kuno), der vom TSV im Rahmen des Bürgerfestes organisiert wurde.
Ob zu Fuß, mit Walkingstöcken oder als Läufer, teilnehmen konnte jeder. Die Strecke von etwa einem Kilometer ging an der Bäckerei Scheitinger vorbei über die Neunburger Straße zur Von-Perglas-Straße und über den Bauhof wieder zurück zum Kirchplatz. Dort gab es für jede absolvierte Runde einen Stempel auf die Karte. Jede Runde, die man als Einzelperson oder in der Gruppe zurückgelegt hatte, wurde mit einem Euro honoriert. Natürlich waren auch weitere Spenden erwünscht, und so mancher zückte seinen Geldbeutel und warf einen Schein in die Box. Viele Vereine beteiligten sich daran, auch die französischen Freunde aus Neufmanil machten mit, und für die Grundschüler mit ihrem Rektor Lothar Drachsler war es Ehrensache, sich für den guten Zweck zu engagieren. Es gab auch Teilnehmer mit Kinderwagen oder dem Baby im Tragetuch.
Bereits nach kurzer Zeit kamen die Ersten wieder ans Ziel, um erneut eine Runde zu gehen. "Insgesamt hatten wir 342 Teilnehmer, die 2600 Runden zusammenbrachten", erklärte Robert Becher bei der Preisverleihung am Sonntag Abend. Auch Altbürgermeister Johann Graßl lieferte zehn Runden ab, seine derzeitige Amtskollegin Anita Forster schaffte "nur" fünf Runden mit der Begründung: "Ich muss immer zwischendurch ratschen."
Den ersten Platz erreichte Marco Seltmann mit 34 Runden, was ungefähr 34 Kilometern entsprach, zweiter wurde Stephan Meyer mit 30 Runden, und den dritten Platz belegte Sebastian Weingärtner mit 27 Runden.
Mit 686 Runden und 94 Teilnehmern war der TSV Dieterskirchen die stärkste Gruppe, gefolgt von der KLJB mit 320 Runden und 35 Teilnehmern. Den dritten Platz konnte die Grundschule für sich verbuchen, 34 Teilnehmer liefen 247 Runden. Alle Gewinner erhielten Preise. Der TSV hat als Veranstalter hatte großzügig darauf verzichtet.
Robert Becher stockte das "erlaufene" Geld noch aus der Spendenbox auf und konnte 3400 Euro an Kuno übergeben. Der Spendenlauf war eine Win-win-Situation – einmal für die Kinderklinik, aber auch für jeden Einzelnen, der sich dadurch fit hielt.













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