16.07.2020 - 10:01 Uhr
Drahberg bei KastlOberpfalz

Wandertipp: Malerische Waldwege und Felsformationen

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Nicht nur der Kalmusfelsen bei Illschwang begeistert Naturfreunde. Heimatpfleger Josef Schmaußer (Hohenkemnath) empfiehlt für Felsformationen aus der Jurazeit eine Wanderung von Kastl nach Sulzbach-Rosenberg: Kreuzweg auf dem Kalvarienberg.

Wandern am Kalvarienberg empfiehlt Heimatpfleger Josef Schmaußer.
von Josef SchmaußerProfil

In letzter Zeit ist durch einige Zeitungsberichte der Kalmusfelsen bei Schöpfendorf in den Blickpunkt von Naturfreunden gerückt worden. Doch es gibt im Landkreis noch weitere – teils recht unbekannte – Felsformationen aus dem Zeitalter des Jura. Das begann vor etwa 201,3 Millionen Jahren und endete vor etwa 145 Millionen Jahren. Damals herrschten auch in der Oberpfalz tropische Verhältnisse.

Zwischen Drahberg und oberhalb von Dettnach (Marktgemeinde Kastl) führt ein Wanderweg, gekennzeichnet mit einem blauen Kreuz auf weißem Grund, über den Kalvarienberg auf dem alten Kirchensteig nach Leinhof. Durch die Privatinitiative einer Frau aus Dettnach entstand im vergangenen Jahr ein origineller Kreuzweg mit bemalten Ziegeln.

Interessant sind vor allem die gewaltigen Felsformationen mit vielen Höhlen und Spalten nördlich des romantischen Waldweges. In der Heimatliteratur wird diese beeindruckende Felsenlandschaft mit vielen Klüften und kleinen Höhlen auch als mögliches Versteck für die verschollenen sagenhaften zwölf goldenen Apostel aus der Klosterkirche Kastl aufgeführt.

Viele Baumschwämme haben abgestorbene Bäume erobert. Totholz bietet so mancherlei Insekten Lebensraum. Auch die Vergänglichkeit birgt eine besondere Schönheit.

Der Wanderweg führt über Wolfsfeld, Augsberg, Osterloch und Gehrsricht weiter nach Sulzbach-Rosenberg.

Totholz bietet Lebensraum für Insekten.

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