08.07.2021 - 14:30 Uhr
SchirndingOberpfalz

Drogenschmuggel und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Bei der Kontrolle durch die Polizei griff ein Zugreisender bei Schirnding in seine Hosentasche, holte ein Tütchen mit Drogen heraus und wollte es verschlucken.

Bei einer Kontrolle in einem Regionalexpress stellte die Polizei Drogen sicher. Der Reisende leistete Widerstand.
von Externer BeitragProfil

Bei Kontrollen am Mittwoch in Einreisezügen aus Tschechien wurden Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb mehrfach fündig. In einem Regionalexpress geriet ein 23-jähriger Mann in das Visier der Polizisten. Im Rahmen der Kontrolle verneinte der Mann auf Nachfrage den Besitz von Betäubungsmitteln. Bei der Durchsuchung griff er dann plötzlich in seine Hosentasche, zog eine Druckverschlusstüte mit Crystal heraus und versuchte, diese in den Mund zu stecken und zu verschlucken. Nur durch das schnelle Eingreifen des kontrollierenden Beamten konnte dies verhindert werden. Der junge Mann wurde daraufhin zu Boden gebracht und gefesselt, wobei er sich mit allen Kräften gegen die Festnahme sperrte, berichtet die Polizei. Die etwa 1,3 Gramm Crystal konnten nur unter massiver Kraftanstrengung der festnehmenden Beamten aus der zur Faust geballten Hand des Mannes entnommen und beschlagnahmt werden.

Selbst das Verschlucken einer geringen Menge Crystal ist lebensgefährlich. Wäre das Tütchen beschädigt worden oder im Körper aufgegangen, hätte dies zu einer Drogenintoxikation und damit schlimmstenfalls zum Tode führen können, heißt es im Polizeibericht. Der 23-Jährige muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

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