09.01.2020 - 14:16 Uhr
EbermannsdorfOberpfalz

Johanneskirche: Ende der Sanierung naht

Ganz abgeschlossen ist die Sanierung der Johanneskirche in Ebermannsdorf noch nicht. Aber die Bronzeplakette der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die jetzt übergeben wurde, ist ein Hinweis, dass sich die Arbeiten ihrem Ende nähern.

Noch nicht ganz fertig sind die Arbeiten im Inneren der Kirche. Vor allem fehlt noch das große Altarbild, das an der TU München restauriert wird.
von Heike Unger Kontakt Profil

Noch fehlt das große Altarbild, das derzeit von der Technischen Universität München restauriert wird. Der historische Steinboden muss überarbeitet werden und auch der große Vorhang, der das Altarbild umgibt, muss erst seine endgültige blaue Farbe bekommen: Einiges muss noch getan werden in der Johanneskirche beim Ebermannsdorfer Schloss.

Kirchenpfleger Josef Beer (Fünfter von links) zeigt die Bronzeplakette, die auf die Förderung der Sanierung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Glücksspirale hinweist. Darüber, dass die Arbeiten bald abgeschlossen sind, freuen sich (von links) Pfarrer Herbert Grosser, Gerd Sommer (Deutsche Stiftung Denkmalschutz), Architekt Michael Dittmann, Erich Meidinger (Kirchenverwaltung), Ortsheimatpflegerin Christine Schormüller, Hermann Sturm (Kirchenverwaltung) und Bürgermeister Josef Gilch.

Innen und außen saniert

Beim Ortstermin am Mittwoch zeigte sich aber auch, dass schon viel geschafft ist. Drinnen präsentieren sich Kirchenfenster, der Holzboden, auf dem die Bänke Platz finden, Wände und farbliche Fassungen neu. Die Außensanierung von Dach, Fenstergittern, Wänden, Turmuhr und Schallläden der Glocken ist bereits 2016 in einem ersten Bauabschnitt erledigt worden.

"Das schaut sehr gut aus", lobte Gerd Sommer vom Ortskuratorium Erlangen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz die Ergebnisse der aufwendigen Sanierung im Beisein von Vertretern von Pfarrei und Gemeinde. Sommer hatte eine Bronzeplakette dabei, die künftig darauf hinweist, dass das Mammutprojekt von der Stiftung und der Rentenlotterie Glücksspirale mit insgesamt 50 000 Euro gefördert wurde. Darüber hinaus haben viele weitere Unterstützer, vom Freistaat bis zur Diözese, sowie viele private Spender und auch etliche Benefizaktionen im Ort dazu beigetragen, dass die 1,5 Millionen Euro teure Sanierung möglich wurde.

Ortsheimatpflegerin Christine Schormüller.

Einweihung Ende Juni

"Dafür sind wir sehr dankbar", betonte Christine Schormüller, der dieses Projekt als Ortsheimatpflegerin und Mitglied der Kirchenverwaltung eine Herzensangelegenheit ist. Das Kirchenschiff sei inzwischen größtenteils fertig, berichtete sie. Das Altarbild soll im März/April zurückkommen und für 28. Juni ist dann die feierliche Einweihung geplant. "Wir sind sehr glücklich, weil es ein wunderbares Ergebnis ist", bilanzierte Schormüller.Mehr über die Johanneskirche: www.onetz.de/-d1811398.html

Die Sanierung der Johanneskirche

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