13.07.2021 - 09:22 Uhr
EbermannsdorfOberpfalz

Kommandantenwechsel bei Feuerwehr Ebermannsdorf

18 Jahre lang war Roland Kolbeck 1. Kommandant der Feuerwehr Ebermannsdorf, sechs Jahre 2. Kommandant. Nun übergab er sein Amt an Christian Gresser. Und der bekommt gleich doppelte Unterstützung.

Es gibt neue Feuerwehrkommandanten in Ebermannsdorf (von links): KBI Hubert Blödt, der neue 1. Kommandant Christian Gresser, Bürgermeister Erich Meidinger, Philipp Lasser, Mathias Storch, Thomas Pirzer und der scheidende Kommandant Roland Kolbeck.
von Paul BöhmProfil

Die Feuerwehr Ebermannsdorf hat neue Kommandanten gewählt. Bei der Dienstversammlung im Berggasthof entschieden sind die Feuerwehraktiven für Christian Gresser als Nachfolger von Roland Kolbeck. Der stand als Kandidat für eine weitere Wahlperiode nicht mehr zur Verfügung. Mit Philipp Lasser und Thomas Pirzer wurden erstmals zwei gleichberechtigte Kommandantenvertreter gewählt. Dieses Amt war seit 2019 unbesetzt, sagte Bürgermeister Erich Meidinger. Auch der Gemeinderat in Ebermannsdorf hatte sich im Vorfeld aufgrund der ständig steigenden Anforderungen für zwei Kommandantenstellvertreter ausgesprochen.

Vonseiten der Landkreisfeuerwehr gratulierte Kreisbrandinspektor Hubert Blödt dem neuen Kommandantenteam. Dem sei es jetzt vorbehalten, einen eigenen Weg vorzugeben und auch neue Ideen einbringen. Blödts Dank galt dem bisherigen Kommandanten Roland Kolbeck, der sich in den vergangenen 24 Jahren große Verdienste um die Feuerwehr in Ebermannsdorf erworben hat, aber auch im gesamten Kreisbrandinspektor-Bereich. „Roland Kolbeck hat sich nicht nur federführend bei der Digitalfunkeinführung der Feuerwehren verdient gemacht, dazu gehörten auch seine Arbeit als Funksprechberater und Brandschutzbeauftragter.“ Blödt freue sich, dass die Feuerwehr in Ebermannsdorf mit einer neuen Führungsmannschaft die Feuerwehr-Arbeit nahtlos fortsetzen kann.

Die neu gewählten Kommandanten übernehmen aber erst mit Wirkung zum 1. November die Leitung der Wehr, erklärte Meidinger. „Wir haben die Wahl vorgezogen, weil wir nicht wissen, wie sich die Corona-Lage im Herbst wieder entwickeln wird.“

Nach 24 Jahren in ständiger Verantwortung für die Feuerwehr sei es Zeit für neue Wege und Ideen, erklärte Kolbeck. In seinem Rückblick erinnerte der scheidende Kommandant an etwa 650 Einsätze, zu denen die Ebermannsdorfer Feuerwehr während seiner Amtszeit gerufen worden war. „Gut 3000 Einsatzstunden sind da zusammen gekommen. Außerdem haben wir während meiner Amtszeit als Kommandant in den vergangenen 18 Jahren etwa 300 Übungen mit etwa 450 Übungsstunden abgehalten.“ Hinzu kommen noch viele Arbeitseinsätze rund um das Feuerwehrgerätehaus samt Pflege der Fahrzeuge und der Ausrüstung.

„Meilensteine in meiner Dienstzeit waren die Beschaffung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges (HLF) im Jahr 2011 und in diesem Jahr die Ersatzbeschaffung einer neuen Tragkraftspritze.“ Unvergesslich sei das Festwochenende zum 125. Feuerwehrjubiläum im Jahr 2017. „Die Umstellung der Einsatzkleidung mit einer zeitgemäßen Ausstattung, der Austausch und die Erweiterung des Schlauchmaterial für beide Feuerwehrfahrzeuge wurden abgeschlossen“, so Roland Kolbeck. „Danke sage ich unseren Feuerwehrleuten, der Gemeinde Ebermannsdorf als Sachaufwandsträger und den gemeindlichen Feuerwehren für die Zusammenarbeit ebenso wie der der Leitung der Kreisbrandinspektion um Kreisbrandinspektor Hubert Blödt.“

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