21.07.2021 - 12:23 Uhr
EbermannsdorfOberpfalz

Luftsprünge nach der Erstkommunion in Ebermannsdorf

19 Erstkommunionkinder feierten in der Ebermannsdorfer Bruder-Konrad-Kirche mit ihren Familien in zwei aufeinander folgenden Gottesdiensten ihren besonderen Tag. Lange mussten sie darauf warten.

Sie machten Luftsprünge vor Freude nach ihrer Heiligen Kommunion - die zehn Erstkommunionkinder der zweiten Gruppe mit Pfarrer Josef Beer i.R. (hinten, links) und Gemeindereferentin Kathrin Blödt (hinten, rechts).
von Christine Wendl - wecProfil

Es waren ungewollt lange Wochen der Vorbereitung, die von Corona begleitet waren, was auch für mehrere Terminverschiebungen gesorgt hatte. Aber nun war es endlich soweit. Pfarrer i.R. Josef Beer hieß 19 Erstkommunionkinder in der Bruder-Konrad-Kirche willkommen, wo sie mit ihren Familien in zwei aufeinanderfolgenden Gottesdiensten ihren besonderen Tag feierten.

„Ich bin da, wo du bist“, lautete das Motto und der gute Hirte begleitete sie auch schon während der Hinführung auf die Erstkommunion. Gemeindereferentin Kathrin Blödt hatte die Kinder mit vielen textlichen und symbolischen Beiträgen in die aktive Gestaltung ihres Festgottesdienstes eingebunden und sie trugen ihre Beiträge mit großer Überzeugung vor.

„Genau, wie sich der gute Hirte um seine Herde kümmert“, erzählte Pfarrer Beer mit Blick auf die Figur des Schäfers im Altarraum, „tragen auch eure Eltern Sorge für euch“. Nicht nur kleine Kinder, auch größere oder junge Erwachsene werden von der Liebe und Fürsorge ihrer Eltern begleitet. Sein Appell an diese lautete: „Haben Sie immer eine offene Tür für Ihre Kinder und zeigen Sie ihnen Ihren Glauben, dann kann die Erstkommunion zum Beginn einer engen Gemeinschaft mit Gott werden“. In einem Kreis um den Altar versammelt, verfolgten sie gespannt die Segnung des Brotes, das der Priester anschließend zum ersten Mal mit ihnen teilte.

Andrea Keilholz und ihre Sänger der Gruppe Contakt aus Theuern gaben dem Gottesdienst – zusammen mit den Instrumentalisten und Tim Scheibl an der Orgel – einen wunderbar feierlichen Rahmen.

Zum Ende gab es noch viele Dankesworte, die insbesondere der Gemeindereferentin Kathrin Blödt galten. Sie hatte die Vorbereitungszeit nicht nur in der Schule, sondern auch mit den Tischmüttern zusammen so unkompliziert und begeisternd gestaltet, dass der aufbrandende Applaus in der Kirche für sich sprach. Auch Elisabeth Vogl, die die Kerzen gebastelt und für den herrlichen Blumenschmuck gesorgt hatte, galt der Dank.

Die neun Erstkommunionkinder der ersten Gruppe nach der Messfeier mit Pfarrer i.R. Josef Beer (hinten, links) und Gemeindereferentin Kathrin Blödt (hinten, rechts).

 

 

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