Ebnath
18.11.2018 - 16:44 Uhr

Vor 100 Jahren die Weltordnung erschüttert

Der Volktrauertag ist für Bürgermeister Manfred Kratzer nicht nur dazu da, an die Opfer von Gewalt und Krieg zu erinnern.

Für Bürgermeister Manfred Kratzer ist der Volkstrauertag auch Anlass, an die Folgen von Kriegen zu erinnern. Bild: soj
Für Bürgermeister Manfred Kratzer ist der Volkstrauertag auch Anlass, an die Folgen von Kriegen zu erinnern.

Zur Gedenkfeier am Volkstrauertag trafen sich die Fahnenabordnungen der Vereine zum Kirchenzug. Die Gläubigen besuchten zunächst den von Pfarrer Anish George zelebrierten und vom Kirchenchor unter Leitung von Martin Kopp musikalisch gestalteten Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Ägidius. Der Geistliche ging in seiner Predigt auf die Leiden für die Menschen durch Krieg ein.

Der Ersten Weltkrieg, der vor 100 Jahren endete, habe die Weltordnung erschüttert. Alle Christen seien aufgerufen, für Frieden, Freiheit und für Gerechtigkeit einzutreten.

Anschließend bewegte sich der Trauerzug, angeführt von der Fichtelgebirgskapelle, zum Kriegerdenkmal. Nachdem Gemeinde und Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Kränze niedergelegt hatten, wurde der Toten und Vermissten der Weltkriege gedacht. Bürgermeister Manfred Kratzer erinnerte an das Ende des Zweiten Weltkrieges. "Seit 73 Jahren leben wir in Frieden und Freiheit. Deshalb ist der Volkstrauertag auch heute noch wichtig, damit wir an die Folgen der Kriege erinnert werden." Sein Dank galt den Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine, der KSK Ebnath sowie den Bürgern, die sich um das Ehrenmal kümmern.

KSK-Vorsitzender Manfred Riedl erinnerte an das viele Leid in den Weltkriegen. Er dankte Bürgermeister Kratzer und den Gemeinderäten, den Fahnenabordnungen, den Gläubigen und Pfarrer Anish George sowie der Feuerwehr für die Absperrung und der Fichtelgebirgskapelle für die Umrahmung der Feierlichkeiten. Während das Lied vom "guten Kameraden" erklang, senkten sich die Fahnen. Zuvor hatten auch die Grünlaser ihren Volkstrauertag begangen.

 
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