Aus diesem Grund war der Gemeinderat in seiner Novembersitzung gefordert, die vom Architekturbüro Kuchenreuther in der Oktobersitzung vorgestellte Vorplanung anzuerkennen. Dem folgte das Gremium, jedoch unter den Vorbehalt, dass noch Änderungen berücksichtigt und in die Planung eingearbeitet werden. Nach den Worten von Bürgermeister Manfred Kratzer wurde die Vorplanung, insbesondere hinsichtlich der Kostenschätzung von knapp 1,2 Millionen Euro mit der Regierung der Oberpfalz abgesprochen. Dabei wurde eine Förderung der Baukosten in Höhe von 947 500 Euro und zudem eine Pauschal-Förderung der Nebenkosten von 18 Prozent, was 170 050 Euro entspricht, in Aussicht gestellt.
Über 1,1 Millionen
Daraus ergibt sich eine Gesamtförderungsumme von knapp 1,12 Millionen Euro. Erforderlich ist allerdings, dass die Vorplanung vom Gemeinderat anerkannt und bis zum 1. Dezember der Förderantrag bei der Bezirksregierung eingereicht wird.
Die Vorplanung sollte, so AWE-Fraktionssprecher Bernd Kuhbandner, nicht anerkannt werden. Das in der Oktobersitzung vorgestellte Konzept beinhalte nicht die Einbeziehung des alten Feuerwehrhauses sowie die Gesamtgestaltung des Marktplatzes, was eigentlich unter anderem in den Vorbesprechungen und teilweise bei einem Ortstermin so geplant gewesen sei. Und schließlich werde diese Maßnahme das Ortsbild der Gemeinde jahrzehntelang prägen.
"Wir von der AWE möchten auch, dass der vorhandene Keller am Fuße der Kirchenmauer mit saniert und nicht abgerissen wird und somit weiterhin den Vereinen zur Verfügung stehen kann." Gemeinderatskollege Walter Fischbach (CSU) schlug in die gleiche Kerbe. Darüber hinaus schlug CSU-Fraktionssprecher Josef Söllner vor, dass bei den weiteren Planungsstufen die Bevölkerung eingebunden werden sollte. Nach eingehender Diskussion wurde die Vorplanung des Architekturbüros Kuchenreuther in Marktredwitz grundsätzlich anerkannt, jedoch unter den Vorbehalt, dass in den weiteren Planungen Anregungen und eventuelle Änderungen berücksichtigt werden. Damit war der Weg frei, dass bis zur festgesetzten Frist der Förderantrag bei der Regierung der Oberpfalz gestellt werden kann.
Weichen stellen
Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, den Förderantrag und die Bedarfsmittelung Städtebauförderung einzureichen und zudem die entsprechenden Eigenmittel der Kommune in Höhe von 149 750 Euro zu den geschätzten Investitionskosten von knapp 1,2 Millionen Euro im Etat des Jahres 2020 anzupassen.












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